Blogschnipsel

#BLOGSCHNIPSEL Nana ist ein Papakind. Phasenweise sogar richtig extrem. Dann kann nur Papa trösten. Nur Papa tragen. Nur Papa mit ihr im Kinderzimmer spielen. Nur Papa mit ihr Einschlafkuscheln. Und nur Papa mit ihr auf der Couch sitzen. Manchmal will sie sogar nur mit Papa alleine raus gehen. „Mama wef!“ und „Nein Mama Arm!“ habe ich in letzter Zeit regelmäßig gehört. Manchmal fühlt sich das richtig blöd an. Manchmal, wenn wir unterwegs sind und Papa kurz auf die Toilette geht; und ich dann mit einem schreienden Kind im Arm zurückbleibe, dass sich nicht von mir beruhigen lässt zum Beispiel. An manchen Tagen darf es eben wirklich NUR der Papa sein. Dann bin ich völlig abgeschrieben. Mir wird zum Abschied dann nicht nachgetrauert, sondern fröhlich zugewunken. Gut? Schlecht? Ich muss das so hinnehmen, annehmen und freue mich einfach, dass Nana zum Papa eine so enge Bindung hat. Wichtig für mich, nicht zu vergessen, dass sie mich deswegen nicht weniger liebt. – Denn dann gibt es zum Glück ja auch noch viele dieser anderen Tage: Die Tage, an denen Mama auch trösten und tragen und mitspielen darf, und ich eine Umarmung und ein Küsschen bekomme, wenn ich von der Uni nach Hause komme. In letzter Zeit kommt es sogar wieder öfter vor, dass NUR Mama mitspielen soll. Auf dem Bett hüpfen kann ich scheinbar besser, als der Papa. Ich muss gestehen, ich hatte trotzdem etwas Sorge, wie Nana damit umgehen wird, wenn Papa wieder arbeitet und viel weniger zuhause ist. Ich hatte befürchtet, dass es ihr schwer fallen wird – Dass sie Papa will. NUR Papa. JETZT. Und ich dann hilflos dastehe. Zumal sich in den letzten Monaten so vieles getan hat; Sie so viel verständiger, eigenständiger, willensstärker geworden ist – Und Papa war in der letzten Zeit (fast) immer dabei. Aber: Meine Tochter hat mich eines besseren belehrt. Mal wieder. Sie hat mir gezeigt, dass ich Vertrauen haben kann. In sie. In uns. Gerade zieht der Alltag hier wieder ein, und wenn Papa nicht da ist, dann klappt das mit uns beiden genauso prima, wie früher. Zusammen kochen. Zusammen den Haushalt machen. Zusammen zum Spielplatz laufen. Einschlafbegleiten. Toben. Lachen. Lieben. „Wir sind ein gutes Team.“, habe ich heute mit einem HighFive zu ihr gesagt. „Dut Team!“ Das SIND wir und werden wir IMMER sein.  Xx Fiona

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