Mit zwei Jahren (zurück) ins Familienbett? Von Idealvorstellungen, und warum es okay ist davon abzuweichen!

Mit zwei Jahren ins Familienbett? Idealvorstellung Attachement Parenting #Erziehungsfrei

Es liegt vermutlich in der Natur von Erziehungsfreiheit, dass ich keine Verallgemeinerungen mag, keine Listen, die mir sagen so müsse es am besten gemacht werden. Wer mit Erziehungsfreiheit oder Bedürfnis-/Bindungsorientierung in Berührung kommt, dem fliegen in dem Zusammenhang allerdings erstmal ziemlich viele ziemlich beeindruckende Begriffe um die Ohren: Selbstbestimmung, Familienbett, gewaltfreie Kommunikation, (Langzeit)Stillen, BLW und Tragen, bis hin zu Nachhaltigkeit und Unschooling. Das Bild dieser bindungsorientierten Eltern muss von Außen einen ziemlich homogen Eindruck machen. Jedenfalls merke ich, dass es eher ungewöhnlich auffällt, dass (s)ich meine Tochter unter einem Jahr abstillte, und meine geliebten Tragetücher früh im Schrank liegen blieben. So, wie ich unter Erziehenden nicht von Selbstbestimmung anfangen brauche, halte ich unter APlern unsere Stillgeschichte oft lieber etwas zurück.

Passe ich also nicht ins Bild? Wenn es so etwas wie ein bindungsorientiert Bild gibt. Dann Nein. Nicht immer.

Ist das bedauerlich? Auch nicht.

Denn: Es gibt nicht den EINEN Weg.

Es gibt nicht den einen richtigen Weg, um Bedürfnisse zu erfüllen. Es gibt nicht den einen Weg für eine gelingende Bindung. Es gibt nicht den einen Weg, wenn ich mit meinem Kind erziehungsfrei leben will. Nein, es gibt keine Anleitung für‘s Gute Eltern sein.

Was gute Eltern mMn ausmacht: Sie sehen ihr Kind als gleichwürdigen Menschen an, hören zu und reagieren lösungsorientiert, nicht gewaltvoll. Zu jeder Zeit.

Ob ich aber stille, familienbette oder trage, sagt alleine nichts über die Bindung aus.

Wenn du mich fragst: Im Familienleben sollte es kein Ideal geben, dass wir verfolgen. Es gibt nur UNS IM HIER UND JETZT und das BESTMÖGLICHE, was wir tun können.

„Erziehungsfrei ist eine Haltung, keine Methode. Es gibt keine To Do List zum Abhaken. Nur die Grundeinstellung, deinem Kind gewaltfrei und gleichwürdig zu begegnen.“

Ich glaube, nach Außen können diese vielen Dinge nämlich echt abschreckend wirken.

Anspruchsvoll.

Wenn ich nicht stille und Tragetücher irgendwie halt doof finde, bin ich dann schon raus aus der Nummer? Muss ich mein Kind a l l e s selbstbestimmen lassen, und es aus dem Kindergarten abmelden, damit ich überhaupt eine Chance auf dieses Bindungsding habe? Was passiert, wenn ich erwähne, dass ich Breigläschen füttere? Und ist es wirklich für minimum vier Jahre unvorstellbar, dass mein Kind im eigenen Bett schläft?

Klingt überzogen? Ist es. Aber wenn ich erlebe, wie Eltern (auch) in bindungsorientiert ausgerichteten Gruppen angegriffen werden, wenn es um einen frühen Beikoststart geht, oder ungeachtet ihrer Fragestellung gepredigt bekommen, dass Familienbett und Tragetuch DIE Lösungen sind, wundert es mich nicht, dass dieselben Eltern kein Interesse daran haben, sich mit diesen Bindungsorientierten doch mal etwas näher zu befassen. Versteht mich nicht falsch, ich gebe gerne ähnliche Ratschläge. Ich frage aber auch gerne nach, was für die Eltern denn passt. Vielleicht, weil hier auch nicht alles nach Ideal verlief.

Zitat Was als Eltern zählt.  Aus: Mit zwei Jahren ins Familienbett?

Ich weiß, dass ich trotzdem immer das Bestmögliche und Verbundenste getan habe.

Bindung, gerade Bindung, findet nämlich nicht im Nacheifern von Idealvorstellungen statt (wenn sie nicht zu uns passen).

Mit zwei Jahren ins Familienbett. Eine Spur neben dem Ideal.

Ich möchte euch heute eine Geschichte vom Schlafen erzählen. In Nanas Kinderzimmer steht ein Bett, darauf ein Haufen Kuscheltiere. Einmal, wir sprachen gerade über Stauraum im Zimmer, witzelten unsere Freunde, dass das Bett ohnehin nur Dekoration sei. Sie familienbetten mit ihren zwei Kindern, und kennen es auch von uns nicht anders. Als ich erwähnte, dass Nana über ein Jahr alleine in ihrem Bett schlief, war nicht nur die Überraschung groß, sondern mir plötzlich bewusst, dass unser Weg ungewöhnlich ist. Mal abgesehen davon, dass Bindungsorientierung und Familienbett gefühlsmäßig irgendwie zusammengehören, fragte ich mich, wie viele Eltern wohl die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, dass wir uns unser Kind zurück ins Bett geholt haben, wo sie doch schon mal so schön alleine schlief?

Das ist also unsere Geschichte:

Meine Tochter schläft von Geburt an selbstbestimmt. HIER habe ich bereits darüber geschrieben und erwähnt, dass Nana im eigenen Bett schläft schlief.

Nana im Beistellbett mit wenigen Monaten

Schlaf war hier nie ein kompliziertes Thema. Nana war das, was man wohl ein Anfängerbaby nennt. Ziemlich früh hatte Nana einen akkuraten Rhythmus, schlief mit zehn Wochen schon sechs Stunden durch. Mit vier Monaten acht Stunden und mehr. Die ersten Monate schlief sie im Beistellbett.

Der Tag kam, an dem wir feststellten, dass das Beistellbett zu einengend wurde. Unsere Tochter war zu diesem Zeitpunkt knapp acht Monate alt, und es gab drei Dinge, die wir tun konnten: Ein größeres Beistellbett besorgen – im Familienbett schlafen – Nana in ihrem Zimmer in den Schlaf begleiten. Für ein größeres Beistellbett fehlte zu diesem Zeitpunkt Geld. Fürs Familienbett Komfort und Mut. Die Sache war die: Wir schliefen auf 1.40m. Der Platz genügte manchmal schon meinem Mann und mir nicht. Ich hatte Angst, dass wir ihr wehtun könnten, dass sie rausfallen könnte, dass sie erstickte. Und da bis zu diesem Zeitpunkt das Schlafen so ein unheimlich unkompliziertes Thema war, entschieden wir, was viele Eltern in unserer Situation entschieden hätten: Wir verlagerten die Einschlafbegleitung ins Kinderzimmer, kuschelten uns in ihre Kuschelecke, wo sie meistens in unserem Arm einschlief, dann legten wir sie in ihr Bett. Und ja, es blieb wieder unkompliziert mit Nana: Während ich anfangs stündlich wach war und horchte, schlief meine Tochter schon die erste Nacht in ihrem Zimmer völlig unbekümmert durch.

Es fehlte einfach die Notwendigkeit fürs Familienbett.

Nana war zufrieden.

Wenn sie nachts wach wurde, schlief sie nach kurzem im Arm Wiegen fast immer schnell wieder ein. Nachts Stillen mochte sie sowieso früh nicht mehr. Nur ganz selten, wenn sich das zurück in den Schlaf finden zog, oder sie mehrfach wach wurde, was vorkam, aber eben nicht sehr oft, holten wir Nana doch rüber in unser Bett.

So fanden wir also einen Mittelweg.

Nanas Bett in ihrem Zimmer. Noch mit Gittern.
Nanas Schlafplatz in ihrem Zimmer. Damals noch mit Gittern, später mit Schlupfloch und schließlich ganz ohne.

Überwiegend schlief Nana in ihrem Zimmer durch, IMMER schlief sie in ihrem Zimmer ein und mindestens die erste Nachthälfte im eigenen Bett. Kam sie gar nicht zur Ruhe, schlief sie im Laufe der Nacht bei uns weiter. Das machte uns prinzipiell ja nichts aus.

Nur als Dauerzustand konnten wir uns damals das Familienbett noch nicht vorstellen.

In erster Linie versuchten wir also, Nana in ihrem Zimmer zurück in den Schlaf zu begleiten, wachte sie auf. Es fühlte sich nicht weniger verbunden, oder zu wenig bedürfnisorientiert an, Nana in ihrem Bett schlafen zu legen. Auch im Rückblick fühlt es sich nicht verkehrt an. Wir waren da. Im eigenen Bett schlafen lassen, heißt nicht, schreien lassen, es heißt nicht, dass das Kind sich alleine fühlen MUSS. Wir begleiteten und kuschelten und summten Lieder und schaukelten dabei ein paar Runden mit Kind auf dem Arm im Kinderzimmer hin und her. Nähe und Bindung. Ich hatte nie das Gefühl, dass Nana etwas fehlte.

Die Sache mit dem Schlafen veränderte sich im Laufe ihres zweiten Lebensjahres.

Nanas Bedürfnisse änderten sich und unser Schlaf-Anfängerbaby, brauchte uns nun mehr.

Das merkte ich als allererstes daran, dass sie sich immer seltener in ihrem Zimmer, geschweige denn in ihrem Bett in den Schlaf begleiten ließ. Gleichzeitig wurde sie nun häufiger nachts wach, bald jede Nacht. Da war sie etwa anderthalb. In ihrem Zimmer in den Schlaf zurückbegleiten, wie wir das gewohnt waren, ließ sie sich immer seltener. Also holten wir sie im Umkehrschluss öfter nachts zu uns. Das brauchte sie JETZT. Bis wir an einem Punkt kamen, an dem sie im Prinzip überwiegend in unserem Bett schlief.

Manchmal immer noch gerne: Einschlafen auf der Couch
Einschlafen auf der Couch. Heute nur noch eine schöne Ausnahme, eine Zeit lang unser Alltag.

Das Familienbett hatte sich von alleine eingeschlichen. Teilzeit Familienbett quasi.

Nächte, in denen Nana durchschlief, waren selten geworden. Mindestens einmal wachte sie auf, wollte rüber.

Womit die Veränderung zusammenhing, darüber kann ich nur spekulieren. Vielleicht einfach, weil Schlafverhalten sich nun mal verändert. Vielleicht, weil zu dieser Zeit der Familienalltag umkippte, als mein Mann mit Depressionen einen längeren Zeitraum bei uns zuhause blieb, anstatt Arbeiten zu gehen. Vielleicht war es Feinfühligkeit, die sie mehr Nähe einfordern ließ. Vielleicht etwas anderes.

Lies auch: Mach mal Pause! Der Ausstieg aus dem Nervkreislauf. Wie unsere Kinder uns Spiegeln

Schlimm war das nicht, nur kräftezehrend. Wir waren ja unruhige Nächte überhaupt nicht gewohnt. Und klar: Wir sprachen immer häufiger übers Vollzeit Familienbetten. Mein Wunsch nach einem richtigen Familienbett wuchs nun. Das nächtliche Aufstehen schlauchte. Das konnten wir sparen. Aber ich hatte noch zu viele Bedenken, sie alleine im großen Bett einschlafen/liegen zu lassen. Es bereitete mir Bauchweh, dass sie Herausfallen könnte. Ich befürchtete, dass sie sich um einen Rausfallschutz vorbei schlängeln könnte, zumal unser Bett nicht sehr vorteilhaft für solche gebaut war. Und: Ich vermisste den Platz. Egoismus? Maybe. Vor allem aber das Bedürfnis, selber erholsam zu Schlafen und das ging so nicht. Wir brauchten alle einfach nachts Platz, auch Nana. Ja, ich sehnte manchmal die Nächte herbei, in denen sie durchschlief, weil der Platz oft so fehlte. Der Kompromiss, meine Tochter erst rüber zu holen, wenn sie uns brauchte, ermöglichte immerhin die Option, gelegentlich eine Nacht oder Nachthälfte Platz zu haben. Das Bestmögliche, wenn wir unser Bedürfnis nicht hinten anstellen wollten, also.

Ca. ein halbes Jahr lang strauchelten wir so hin und her.

Und irgendwann kam dann der Moment, an dem es sich nicht mehr richtig so anfühlte.

Es war schön, morgens gemeinsam aufzuwachen. Inzwischen war uns klar, dass Nana das brauchte. UND WIR AUCH. Es schlauchte außerdem, nachts aufzustehen, um Nana zu holen. Es war nun monatelang so geblieben, und wir bezweifelten stark, dass die Gewohnheit bald vorüber gehen würde. Zumal wir es inzwischen auch genossen. Was uns noch abhielt, vollständig familienzubetten: UNSER Bedürfnis nach Komfort.

Ergo taten wir, was lange überfällig war: Kurz nach Nanas zweitem Geburtstag schmissen wir das olle Ehebett raus, und bauten uns endlich ein Familienbett aus Paletten. Aus 1.40m wurden gemütliche 2.30m Schlaflandschaft auf risikoarmer Knöchelhöhe.

Wir erfüllten also gleich mehrere Bedürfnisse.

Zusammen Kuscheln im Familienbett

Die erste Nacht im Familienbett war wieder die erste Nacht, in der Nana komplett durchschlief.

Heute, mit drei Jahren, schlafen wir noch genauso. Wir bereuen das Familienbett keine Sekunde. Albträume, verlorene Bettdecke oder Krankheit mal ausgenommen, wacht Nana nicht, oder nur sehr kurz, auf. Und meistens haben wir auch alle genug Platz. ;D

Am Ende unserer Geschichte sind wir also auf Umwegen doch im Familienbett gelandet. Fakt ist aber: Das war nicht immer so. Nicht geplant! Familienbett war NICHT von Anfang an unsere Überzeugung, es hat sich als Lösung FÜR UNS langsam entwickelt. Und das NICHT, weil wir einem Ideal gefolgt sind, oder jemand uns darauf gestoßen hätte, nur so sei es gut, sondern weil wir auf UNSERE Bedürfnisse geachtet haben. Schrittweise, so wie sie kamen. Schrittweise so, wie wir sie gut erfüllen konnten.

Schrittweise, so wie es für uns passte.

Was ich mit unserer Geschichte erzählen will: Es gibt nicht den EINEN Weg!

Wir sind mit unsere Tochter nicht weniger bedürfnis-/bindungsorientiert umgegangen, als sie im eigenen Bett schlief. Und wir gehen heute insgesamt nicht besser mit ihr um, als damals, weil wir familienbetten.

Ein Kind das familiengebettet wird, ist nicht automatisch enger gebunden, als ein Kind, dass im eigenen Bett schläft und erfährt, dass nachts immer (!) jemand zu ihm kommt.

Perfekte Eltern gibt es nicht! Warum das Bestmögliche (meistens) gut genug ist

Es gibt keine Anleitung fürs Eltern sein. Schon gar nichts fürs Gute Eltern sein.

Was für die eine Familie passt, passt nicht genauso für die andere. Manchmal nehmen unsere Wege unvorhergesehene Wendungen oder wir müssen ein Stück zurücklaufen und anders abbiegen. Manchmal müssen wir erst in eine Lösung hineinwachsen. Manchmal müssen wir Fehler machen, umdenken, unser Handeln reflektieren. Ich bin mir sicher, viele Eltern hätten in unserer Geschichte schon viel früher aufs Familienbett umgestellt, oder gar nie im eigenen Zimmer schlafen lassen, FÜR UNS war der lange Weg dorthin aber wichtig, um unsere Bedürfnisse zu erkennen und achtsam zu erfüllen.

Gibt es falsche Wege? Dass es nicht DEN EINEN Weg gibt, soll keine Legitimation für schlechte Wege sein. Das wäre zu einfach. Es kann NIE richtig sein, Bedürfnisse zu missachten, Gewalt anzuwenden, Zwang auszuüben. Egal in welcher Sache. Zeigt ein Kind deutlich, dass es mit der Schlafsituation nicht zurechtkommt, liegt es an den Eltern, darauf zu reagieren. Schreienlassen ist ein NoGo. Dafür gibt es keine Entschuldigung. Ein Familienbett ist zweifelsfrei eine gute Wahl fürs Kind – Aber schwierig wird es nun mal trotzdem, wenn es keine gute Wahl für die Eltern ist, aus welchen Gründen auch immer das so ist.

Familienbett Eigenes Bett | Plüschtiere im Bett, egal in welchem.

Wir haben uns am Ende dazu entschieden ein großes Bett zu bauen. Das ist auf vielen Ebenen aber nicht unbedingt für jeden eine Lösung.

Ich kann mich gut in die Mutter hineinversetzen, die gar nicht unbedingt familienbetten mag, und ihr Kind nachts auf dem Arm schaukelt. Ich war diese Mutter. Eine ganze Zeit lang sogar.

Es hilft nicht wirklich, ratsuchenden Eltern zu predigen, dass das Familienbett die einzige Lösung ist, wenn sie erklären, dass sie nicht familienbetten möchten. Statt zu sagen, „Nimm dein Kind mit in dein Bett, denn DAS braucht es“, möchte ich lieber raten: „Gib deinem Kind Nähe, begleite es (zurück) in den Schlaf, sei da. Und WENN es euch guttut, dann nimm es mit in dein Bett, dann schlaft ihr vielleicht beide wieder ruhiger.“

Sicher, es ist falsch, einem Kind nicht das Bestmögliche zu geben, wenn es uns braucht. Es ist aber genauso falsch das individuell Bestmögliche der einen Familie, als weniger gut zu verurteilen, bloß weil wir selbst vielleicht einen FÜR UNS eben stimmigeren Weg in dieser einen Sache eingeschlagen haben.


Liebe Eltern da draußen:

Es muss nicht das Familienbett sein. Es muss nicht Stillen und Tragetuch sein. Es muss auch nicht selbstbestimmter Medienkonsum sein.

Es sind nicht diese Dinge, die zählen, auch wenn euch diese Ansprüche immer wieder begegnen.

Was zählt, ist, für euer Kind da zu sein. Hinzusehen. Hinzufühlen. Und Lösungen zu finden, die euch guttun.


Das könnte Dich auch interessieren: Mütter erzählen ihre Geschichten vom Stillen und Abstillen

Vielleicht gibt es so etwas, wie ein Bild von bedürfnis-/bindungsorientierten und erziehungsfreien Familien. Begriffe, die uns entgegenfliegen, wenn wir uns mit dieser Lebensweise näher beschäftigen. Aber Ideale dürfen nicht der Maßstab für ein gutes Familienleben sein, nur wir selbst sind unser einziger Maßstab.

Meine Tochter hat nicht immer im Familienbett geschlafen.

Sie wurde nur sieben Monate gestillt. Und hat mit fünf Monaten Breigläschen bekommen.

Das Tragen gab ich endgültig auf, als sie die ersten Schritte machte.

Meine Tochter wächst bedürfnisorientiert auf. Trotzdem.

Mit Zwei Jahren ins #Familienbett? Unsere Geschichte vom Schlafen und die Erkenntnis: Es gibt nicht den einen Weg, sondern viele Gute Wege als Familie #Erziehung Erziehungsfrei #kinderschlaf #Ideale #attachmentparenting #Bindung #rundumskind #eltern

Es gibt nicht den einen richtigen Weg. Und es kann sein, dass euer Weg immer eine Spur neben der Idealvorstellung liegt, die manch einer euch als einzigrichtig verkaufen will. Euer Weg ist gut, solange er euch guttut. Es gibt keinen Grund für ein schlechtes Gewissen, weil gefühlt alle anderen es anders machen.

Es gibt keinen Grund Erziehungsfrei und Bindungsorientierung abzulehnen, weil die eine oder andere Methode euch nicht zusagt. Denn es gibt mehr als einen Weg, wenn wir Bindung leben wollen.

Welche Vorstellungen verbindet ihr typischerweise mit Bedürfnis-/Bindungsorientierung und Erziehungsfreiheit? Wo weicht ihr von den typischen Vorstellungen ab? Erzählt doch mal! Xx Fiona

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.