#1000Fragen An Dich Selbst (13|14)

1000Fragen

(Fragen 241-280) Selbstachtsamkeit, Selbstfürsorge, und die Frage: Wer bin ICH eigentlich? Was brauche ICH? Was tut mir eigentlich WIRKLICH gut, und warum ist meine erste Reaktion, oft genau diejenige, die sie gerade ist? Um GUT zu sich selbst sein zu können, müssen wir uns selber kennen!

Der Blog PINKEPANK ruft auf zur Selbstfindung und zu einer Challenge: #1000fragen an dich selbst.

Nachdem ich es letzte Woche nicht geschafft habe, bekommt ihr heute 40Fragen und Antworten.


241: Fühlst du dich im Leben zu etwas berufen? Ja. Für mein Kind da zu sein und einen bindungsorientierten Umgang mit Kindern in die Welt zu tragen. Klingt vielleicht etwas pathetisch, aber seit Nana hier ist und unser Weg diese Richtung angenommen hat, habe ich den Wunsch, die Welt ein kleines Stück zu verbessern. Wenigstens für ein paar Kinder.

242: Bist du nach etwas süchtig? Definitiv nach meinem Handy.

243: Wessen Tod hat dich am meisten berührt? Ich glaube bisher noch keiner so richtig. Der Tod meines Opas war traurig für mich. Schlimmer war der Tod des Opas meines Mannes, weil ich seine Trauer und die seiner Familie gespürt habe. Ich stehe zum Tod ziemlich neutral. Er gehört zum Leben dazu und manchmal ist es an der Zeit zu gehen.

244: Wie würde der Titel deiner Autobiografie lauten? Nordstadtkind

245: In welchem Maße entsprichst du bereits der Person, die du sein möchtest? Ich glaube noch total ungenügend. Ich wäre gerne mutig, nachsichtig und erfolgreich. Ich wäre gerne entschlossener. Ich genüge auch nicht immer meinen Ansprüchen im Umgang mit meiner Tochter. Es gibt immer wieder Tage, an denen alles schief läuft. So richtig angekommen im „Ich Das Ich Sein Will“ bin ich noch nicht. Werde ich vielleicht auch nie sein, aber auf dem Weg bin ich. Und das ist doch auch schon viel wert.

246: Wann muss man eine Beziehung beenden? Wenn der Gedanke daran, dass der Partner die Beziehung zuerst beendet, nicht mehr weh tut.

247: Wie wichtig ist dir deine Arbeit? Die Arbeit am Blog ist mir sehr wichtig. Ich zweifle immer wieder daran, ob es vernünftig ist so viel Zeit hierein zu investieren, aber dann merke ich, dass ich eigentlich gar nicht anders kann. Hieran hängt mein ganzes Herz.

248: Was würdest du gern gut beherrschen? Ein Instrument. Ich wollte als Kind immer ein Instrument lernen, aber habe nie die Möglichkeit dazu bekommen. Am liebsten Gitarre.

249: Glaubst du, dass Geld glücklich macht? Ja. Aber nicht Geld alleine.

250: Würdest du dich heute wieder für deinen Partner entscheiden? Ja. Wir haben gerade eine schwierige Zeit durch, aber wir haben sie mit ein paar Schrammen und blauen Flecken überwunden, denke ich. Niemals möchte ich diesen wunderbaren Kerl verlieren, auch wenn er mich manchmal in den Wahnsinn treibt.

251: In welcher Sportart bist du deiner Meinung nach gut? Ganz ehrlich. In gar keiner.

252: Heuchelst du häufig Interesse? Ich glaube man merkt ziemlich schnell, wenn mich etwas nicht interessiert.

253: Kannst du gut Geschichten erzählen? Ich hoffe. Aber ich schreibe sie lieber auf, als sie zu erzählen.

254: Wem gönnst du nur das Allerbeste? Meiner Tochter. Wobei ich denke, dass schlechte Erfahrungen auch zum Leben dazu gehören. Wenn immer nur alles richtig läuft, dann gehen einem wichtige Erfahrungen verloren. Aber in den großen Lebenszielen wünsche ich meinem Kind von Herzen, dass sie die Person sein werden kann, die sie sein will.

255: Was hast du zu deinem eigenen Bedauern verpasst? Da muss ich überlegen. Nichts großartiges jedenfalls. Mir fällt dabei ein Treffen im Freundeskreis ein, zu dem wir nicht gehen konnten, da wir gerade nicht zuhause, sondern auf Besuch waren. Der Besuch war dann allerdings eine ziemliche Katastrophe, und ich wäre lieber beim Kumpel im Garten gewesen.

256: Kannst du dich gut ablenken? Nein überhaupt nicht. Wenn mich etwas bedrückt, hängen meine Gedanken erstmal nur daran und ich schaffe es nicht, etwas anderes zu tun.

257: In welcher Kleidung fühlst du dich am wohlsten? Am gemütlich wohlsten in Jogginghose und Shirt. Outdoor am liebsten im Kleid oder kurzen Hosen. Ich mag das Gefühl von langen Hosen auf der Haut nicht. Nach dem Sommer muss ich mich immer wieder neu daran gewöhnen.

258: Wovon hast du geglaubt, dass es dir nie passieren würde? Eine Lebenskrise zu durchleben, die dann nicht mal meine eigene ist, aber dann automatisch auch zu meiner wird.

259: Würdest du gern zum anderen Geschlecht gehören? Nein.

260: Wer nervt dich gelegentlich? Bestimmte Personen. Und Diskussionen im Social Media. In manche Threads sollte ich ehrlich besser nicht rein schauen, und tue es trotzdem.

261: Über welche Themen unterhältst du dich am liebsten? Keine Ahnung. Vermutlich über mein Kind und gute Bücher.

262: Kannst du leicht Fehler eingestehen? Nein. Mir selbst gestehe ich Fehler zwar eigentlich sehr schnell ein, aber ich beharre dann trotzdem nach außen auf meiner Meinung, suche Rechtfertigungen und schaffe es selten, meinen Fehler vor anderen zuzugeben.

263: Was möchtest du nie mehr tun? Da gibt es etwas. Aber darüber möchte ich hier nicht erzählen.

264: Wie ist dein Gemütszustand üblicherweise? Nachdenklich und unausgeglichen. Ich wünschte es wäre anders, aber ich bin selten richtig entspannt und zufrieden mit allem.

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265: Sagst du immer die Wahrheit? Im wesentlichen Ja. Aber es gibt Situationen, da gelingt mir das nicht. Alleine schon, weil ich nicht will, dass manche Menschen über meine Angststörung Bescheid wissen. Der Sprechstundenhilfe beim Arzt, die mich fragt, warum ich nicht vorher angerufen habe wegen dem Rezept, sage ich dann, dass ich sowieso gerade vorbeigekommen bin. Dass ich es nicht schaffe zu telefonieren, will ich nicht jedem erklären. Ich würde sagen: Ich lüge nicht so richtig direkt, aber ich sage manchmal nicht alles.

266: Was bedeutet Musik für dich? Nicht mehr viel. Ich muss bei der Frage daran denken, dass ich früher ohne Musik gar nicht konnte. Ich hatte immer einen Kopfhörer im Ohr. Immer mit Musik, die mich bewegt hat, in denen ich Gedankengänge von mir wiederfinden konnte. Musik, die irgendwie zu mir passte. Musik, zu der ich mir Geschichten einfallen ließ. Aufgehört hat das während der Schwangerschaft. Ich kann gar nicht sagen, warum. Mittlerweile höre ich total selten Musik. Und dann auch nur gezielte Interpreten. Was gerade so für Musik in den Charts ist, interessiert mich zB. überhaupt nicht.

267: Hast du schon einmal einen Weinkrampf vorgetäuscht? Als Kind bestimmt.

268: Arbeitest du gern im Team oder lieber allein? Das kommt ganz darauf an mit wem. Ich arbeite total gerne im Team, wenn ich die Leute kenne. Ansonsten lieber alleine.

269: Welchen Fehler verzeihst du dir immer noch nicht? Ich habe mal jemanden geküsst und mich dann noch ein paar mal mit ihm getroffen, der in mich verliebt war, ohne selber etwas zu empfinden. Ich wusste schon lange, dass er mich liebte. Und ich nutzte seine Zuneigung in diesen TAgen aus, weil ich nach der Trennung mit meinem Ex genau die total brauchte. Er machte sich so sehr Hoffnungen, die ich enttäuschen musste.

270: Welche Verliebtheit, die du empfindest, verstehst du selbst nicht? Gegenfrage: Kann man Liebe verstehen?

271: Denkst du intensiv genug über das Leben nach? Ich glaube, ich denke ZU intensiv über das Leben nach. Ich frage mich ständig, ob alles richtig ist und genieße es viel zu wenig. Obwohl ich immer sage, dass mir genau das wichtig ist: Das Leben genießen.

272: Fühlst du dich manchen Leuten gegenüber sehr unsicher? Ja. Generell gegenüber unvertrauten Personen.

273: Bist du autoritätsgläubig? Nein.

274: Bist du gern allein? Ja. Ich brauche das auch manchmal. Nur für mich sein, Gedanken nachgehen und durchatmen. Vermutlich bin ich auch deswegen immer noch als Letzte wach. Die Zeit für mich alleine ist durch mein Kind viel viel weniger geworden. Wenn ich nachts um Eins alleine im Wohnzimmer sitze, habe ich wieder ein Bisschen Zeit für mich.

275: Welche eigenen Interessen hast du durchgesetzt? Genaugenommen wohl unsere bindungsorientierte Lebensweise. Das ging am Anfang komplett von mir aus. Mittlerweile sieht mein Mann das meiste sehr ähnlich wie ich.

276: Welchen guten Zweck förderst du? Einen guten Umgang mit Kindern. Ich versuche es jedenfalls mit dem was ich tue.

277: Wie sieht dein Traumhaus aus? Im Erdgeschoss eine große offene Wohnküche und eine Privatbibliothek. Oben Schlafräume und ein Spielzimmer. Einen großen Garten. Im Keller einen Partyraum mit Bar und Musikanlage. Und malerische weiß mit rotem Dach.

278: Machst du leicht Versprechungen? Ja. Und dann frage ich ich hinterher, wie ich das wieder alles hinkriegen will.

279: Wie weit gehst du für Geld? Mir ist Geld nicht wichtig. Ich möchte genug Geld zum Leben haben, aber das reicht mir. Mehr ist immer gut. Mehr macht entspannter. Aber ich würde für mehr Geld nicht über Leichen gehen. Ich würde noch nichtmals einen Job annehmen, nur weil er uns mehr Geld bringt, wenn ich damit nicht glücklich sein könnte.

280: Bist du häufig eigensinnig, auch wenn es zu deinem Nachteil ist? Ja, ich befürchte schon.


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