Wie viele Freunde braucht ein Kind? Über die Angst, dass ohne Kindergarten etwas fehlt

Ohne Kindergarten_Wie viele Freunde braucht ein Kind Meine Tochter besucht keinen Kindergarten und daran soll sich in den nächsten Jahren auch nichts verändern. Und geht es gut ohne Kindergarten. HIER habe ich vor Kurzem über unsere fünf wichtigsten Gründe gegen Fremdbetreuung geschrieben. Heute möchte ich meine Gedanken zu ein paar typischen Befürchtungen von Kritikern mit euch teilen.

Im Gespräch mit Eltern werden mir immer wieder Argumente für Kindergartenbetreuung und gegen die elterliche Selbstbetreuung vorgehalten. Aus vielen davon höre und lese ich Angst heraus. Angst, dass es ohne nicht funktionieren kann. Zum Teil wundere ich mich wirklich. Für mich war Kindergarten nie mehr als EINE Option. Erst seit wir uns dagegen entschieden haben, merke ich, wie standardisiert der Kindergartenbesuch eigentlich ist.

Andauernd möchte ich antworten: Wir leben in keiner Blase, nicht in totaler Isolation, unser Kind besucht bloß keinen Kindergarten!

Die meisten Befürchtungen scheinen davon auszugehen, dass einem Kind ohne obligatorischen Kindergartenbesuch etwas wichtiges fehlt, nämlich ein wesentlicher Berührungspunkt mit dem Sozialleben, der anders auch nicht aufgefangen werden könne.

Kein Wunder: Der Kindergarten wird in unserer Gesellschaft quasi als DER Sozialisationsort für Kleinkinder angesehen. Für die meisten Kleinkinder trifft das vermutlich auch zu. Sie verbringen zum Teil richtig viel Zeit dort, und machen eine Menge ihrer Lebenserfahrung in der Kindergartengruppe. In manchen Diskussionen habe ich sogar schon den Eindruck erhalten, dass die Familie nach dem Kindergarten nur noch eine marginalere Rolle einnimmt.

Anders kann ich mir jedenfalls nicht erklären, dass Selbstbetreuung so stark kritisiert wird.

Mag sein, dass viele Kinder im Kindergarten viele tolle Sachen lernen und erfahren. Umgekehrt heißt das aber NICHT, dass der Besuch auch notwendig ist. Es fehlt nichts. Echt nicht. Da ist keine Lücke, die ungefüllt bleibt. Sozialisation passiert nämlich überall.

Ich möchte euch in diesem Beitrag meine Sicht auf einige typische Argumente gegen Kindergartenfrei schildern.

Ohne KIndergarten Entschleunigung

KindergartenFREI: Entschleunigung

Kinder brauchen Sozialkontakte!

Das wohl häufigste und lauteste Argument von Kindergartenfreigegnern ist die Forderung nach Sozialkontakten. Ein Kind braucht Menschen um sich. Ein Kind braucht Freunde. Ein Kind braucht Leute, mit denen es sich beschäftigen kann. Kontakte zum Spielen. Vorbilder.

JA! JA! Und nochmal JA!

Nur ist es eben nicht so, dass der Kindergarten der einzige Ort ist, der Kindern die Möglichkeit gibt, mit Menschen in Kontakt zu treten.

Wenn ich ehrlich sein soll, empfinde ich den Kindergarten als einen ziemlich künstlichen Ort für das Entstehen von Kontakten und Freundschaften. Einen unfreien Ort, an dem das Kontakteknüpfen quasi zwanghaft wird. Gerade für Kleinkinder, die ihre Umgebung ohnehin noch wenig bis gar nicht reflektieren, sondern hinnehmen. Man rauft sich halt zusammen, wenn man täglich mit denselben Menschen am selben Ort verbringt. Von einer natürlichen sozialen Umgebung kann hier aber nicht die Rede sein.

Versteht mich nicht falsch: Natürlich können im Kindergarten tiefe Freundschaften entstehen, wie überall eben. (Und btw auch Feindschaften, denen man nicht entkommt!).

Die Frage ist, wie wichtig ist es für das Sozialleben eines Kindes im Endeffekt, denselben 20-30 Menschen fast täglich zu begegnen? Ist das wirklich NOTWENDIG für eine positive soziale Entwicklung? Zählen Kontakte, die über den Kindergartenalltag hinausgehen nicht genauso viel? Reichen außerinstitutionelle Kontakte am Ende nicht aus?

Wie viele Freunde braucht ein Kind?

Und wie wichtig ist es, dass die Kontakte möglichst gleichalt, möglichst homogen sind?

Ich glaube nicht, dass mein Kind zwangsläufig andere/gleichaltrige Kinder braucht. Vielmehr braucht sie einfach Menschen um sich. Menschen, die sich zusammenfinden, nicht nur weil nun mal das Einzugsgebiet gleich ist, sondern weil ein Funke überspringt.

Meine Tochter hat -wie alle Kinder- im Alltag Kontakt zu vielen Leuten: Familie. Paten. Nachbarn. Bekanntschaften. Familien aus den Nachbargärten der Kleingartenanlage. Familien auf Spielplätzen. Sie gerät jeden Tag in soziale Situationen mit Anderen, außer vielleicht wenn wir uns einen Tag auf der Couch gönnen, was ziemlich selten vorkommt.

So weit so gut. Aber das reicht wohl nicht. Die Befürchtung ist, dass diese 20-30 zusätzlichen Kontakte aus einem Kindergartenalltag von kindergartenfreien Familien nicht aufgefangen werden können. Dass dem Kind also quasi diese Gruppenerfahrung fehlt.

Eine so große Gruppe an Kindern kann ich meiner Tochter auf diese Weise tatsächlich nicht ersetzen. Der Punkt ist: Das will ich aber auch gar nicht.

Ich weiß wirklich nicht, wofür es gut sein soll, ein Kleinkind (oder überhaupt einen Menschen) in eine große Gruppe Gleichaltriger zu stecken. Um voneinander zu lernen? Viel mehr lernen Kinder von Menschen, die ihnen die Dinge vorleben und erklären können, als von Gleichaltrigen. Um miteinander zu spielen? Das kann mein Kind viel intensiver 1:1 oder in kleinen Gruppen. Und sich unter Menschen zurechtfinden? Das tut sie sowieso jeden Tag, in ihrem Tempo, mit den Menschen, die uns im Alltag immer wieder begegnen.

Was mir wichtig ist: Dass meine Tochter die Möglichkeit hat, Freundschaften zu knüpfen, wenn SIE das möchte. UND, dass sie selbst entscheiden kann, welche Menschen sie eigentlich um sich haben mag, und welche nicht. Egal ob das Kinder oder Erwachsene sind.

Deswegen sehe ich hin und höre ich ihr zu.

Wir sind fast täglich auf Spielplätzen. Eine Zeitlang hat es ihr ausgereicht, sporadisch ein paar Kinder dort anzutreffen. Irgendwann fragte sie gezielt nach Kindern, wenn niemand da war, oder sie war traurig, wenn andere Kinder weggingen. Nana WOLLTE Kontakte – Und weil die Spielplätze zugegebenermaßen unter der Woche bis nachmittags oft recht leer sind, habe ich mich dann nach kindergartenfreien Familien aus der Umgebung umgeschaut.

Das ist einer dieser Punkte, der, glaube ich, völlig unterschätzt wird: Während einem Kindergartenkind der Wunsch nach WENIGER nur schwierig erfüllt werden kann, kann bei einem Kindergartenfreienkind der Bedarf nach MEHR sehr viel einfacher gedeckt werden. Als meine Tochter mir also zeigte, dass sie MEHR brauchte, kümmerten wir uns um mehr.

Wir treffen uns jetzt schon eine ganze Weile zwanglos ein bis zweimal pro Woche nachmittags mit kindergartenfreien Familien. Mit der Zeit hat sich eine schöne Gruppe zusammengefunden mit derzeit rund zehn Kindern zwischen anderthalb und knapp fünf Jahren. Es sind zwar selten bei den Treffen alle Familien dabei, aber ein paar Kinder kommen immer zusammen. Oft mischt sich die Gruppe mit anderen Kindern auf dem Spielplatz. Manchmal sitzen alle Kinder zusammen im Sand beim Burgenbauen oder Klettern. Manchmal spielen die Kinder lieber für sich. Die Atmosphäre ist ungezwungen. Wer Hunger hat, isst. Wer Durst hat, trinkt. Wer keine Schuhe tragen will, zieht sie aus.

Ich mag die Gruppe.

Auch wir Eltern verstehen uns gut. Die Treffen machen uns allen Spaß.

Innerhalb der Gruppe hat Nana eine besonders starke Freundschaft geknüpft. Der Funke, von dem ich anfangs sprach, ist total über gesprungen, bei den Kindern und uns Eltern. Man könnte uns schon als einen Familienclan beschreiben.

Zwischen E. und Nana herrscht eine ganz große Liebe. Den Altersunterschied von zwei Jahren merkt man ihnen kaum an. Der kleine Bruder A. hängt voll mit drin im Dreiergespann. Und wenn wir zusammen unterwegs sind, dann können die Leute nicht unterscheiden, zu wem eigentlich, welches Kind gehört. Nana hat quasi zwei Brüder gewonnen und ich finde es unheimlich spannend, sie in diese Rolle reinwachsen zu sehen.

Wir sehen uns mittlerweile so oft es geht, unabhängig von den kindergartenfrei Treffen. Ihr werdet auf dem Blog von unseren Freunden vermutlich noch öfter lesen.

Ohne Kindergarten Freunde

Beste Freunde: Nana, A. und E. (li. nach re.)

Wenn ich Nana beim Spielen mit anderen beobachte, muss ich oft an früher zurück denken. Ich habe ja schonmal darüber geschrieben, dass meine Tochter stark gefremdelt hat. Zwischen dem Beitrag und heute liegen einige Monate: Nana ist zwar immer noch scheu gegenüber Fremden und zeigt deutlich, wenn ihr jemand nicht sympathisch vorkommt, aber sie hat mittlerweile nur noch selten Schwierigkeiten Kontakte zu knüpfen.

Will sie mit einem Kind spielen, geht sie auf es zu. Findet sie eine Mama am Spielplatzrand sympathisch, backt sie ihr einen Sandkuchen und hält dabei ein freundliches Pläuschchen.

Nicht nur unter den kindergartenfreien Familien hat Nana so mittlerweile Freunde gefunden. Mir fallen spontan vier weitere Kinder ein, mit denen sie regelmäßig spielt, wenn wir uns auf dem Spielplatz in unserer Wohngegend sehen. Mit einer Freundin davon besteht auch verabredeter Kontakt; wir haben ganz klassisch Nummern ausgetauscht.

Es mangelt also überhaupt nicht an Sozialkontakten. Wir sind glücklich und ausgelastet und haben keinen Bedarf nach mehr. Der Tag wird vielleicht kommen, an dem Nana mir wieder zeigt, dass sie MEHR braucht. Dann werden wir nach neuen Möglichkeiten schauen. Eventuell kommt in Zukunft dann zB. Kinderturnen in Frage. Bis dahin ist es aber gut, wie es ist. Auf den echten Bedarf meiner Tochter nach Kontakten (und Aktivitäten) individuell einzugehen, und ihre Interessen dabei zu berücksichtigen, empfinde ich also als einen großen Vorteil von Kindergartenfrei, statt als einen Nachteil.

Vom Lernen Loszulassen: Wurzeln und Flügel

Vermutlich ziemlich eng im Zusammenhang mit dem Ermöglichen von Sozialkontakten und dem Finden von Bezugspersonen, steht der Gedanke, dass Kinder (möglichst früh) lernen sollen, ohne Mama und Papa zu bleiben. Auch dafür erscheint vielen der Kindergarten wichtig.

Jedenfalls wurde mir schonmal geschrieben, es wäre halt zu befürchten, dass mein Kind sich GAR NICHT MEHR von mir lösen kann, wenn ich es nicht in den Kindergarten gebe.

So ein Kindergarten fördert die Selbstständigkeit. Gezwungenermaßen. Nach einer hoffentlich möglichst entspannten Eingewöhnung bleiben die Kinder schließlich mehrere Stunden am Tag alleine bei anderen Bezugspersonen, und müssen sich so durchschlagen. Dass das allen Kindern guttut, glaube ich weniger. Und es wundert mich nicht, wenn ich darüber lese, wie Eltern beklagen, dass ihre Kindergartenkinder zuhause total aufdrehen.

Klar, denn sie bauen auf eine kindliche Art und Weise zuhause den ganzen Stress ab.

Trotzdem: Dass die Kinder alleine bleiben können, wie sie es im Kindergarten eben tun, scheint vielen Eltern wichtig zu sein. Für Kritiker schließt sich kindergartenfrei und Loslassen lernen quasi aus: Bei einer kindergartenfreien Familie kann das ja nicht funktionieren, da hängt das Kind schließlich 24/7 bei der Mutter und lernt nicht, sich abzulösen. Ungefähr so stellen sich die Leute das wohl vor: 24/7 nur Mama und Kind.

Gibt es bestimmt auch. Und ist auch okay, wenn es Mama und Kind guttut.

Bei uns ist das nicht so.

Gerade in der Zeit, in der Nana noch sehr stark fremdelte, musste ich mir mehrfach anhören, dass der Kindergarten ihr ganz bestimmt guttun würde: Anders würde sie ja gar nicht den Antrieb bekommen, mein Hosenbein loszulassen und sich ins Getümmel zu stürzen. Ich habe mich davon nicht bekümmern lassen. Ich habe meinem Kind den Rückhalt gegeben, die es brauchte, und siehe da, ihr sind Flügel gewachsen. Das Ablösen passiert nämlich in der Regel ganz automatisch, wenn unsere Kinder sich sicher fühlen.

Einen Kindergarten brauchte es nicht.

Ohne Kindergarten Nah bei Mama

Nähe tanken. Auf Wurzeln folgen Flügel

Tatsächlich, obwohl sie stark fremdelte, traf auf meine Tochter nie zu, dass sie nur mich brauchte bzw. nur auf eine Bezugsperson fixiert war. Von Anfang an hatte Nana vier Bezugspersonen, zu denen sie sich phasenweise stark hingezogen fühlte: Papa, ihre Großeltern und mich. Bei Papa im Arm ist sie schon mit wenigen Tagen mit dem Fläschchen abgepumpter Muttermilch eingeschlafen. Sowieso ist sie mehr ein Papakind als ein Mamakind. Genauso schaukelten schon Oma und Opa sie von Anfang an in den Schlaf.

Ab vier Monate passten Oma und Opa auf, wenn ich in der Uni saß.

Kurz nach dem ersten Geburtstag übernachtete sie bei den Großeltern das erste Mal alleine, und seit dem haben wir regelmäßig auch mal zwei bis drei Tage am Stück kindfrei.

Auch mein Mann und ich kommen also trotz kindergartenfreiem Alltag mit Zeit für uns alleine nicht zu kurz. Im Gegenteil: Vergleichsweise haben wir sogar sehr viel kindfreie Zeit! Ich schätze diese Zeit für mich sehr, in der ich Kraft für mich und mein Kind tanke.

Die nächste Person, die meine Tochter nah an sich heranließ, war ihr Patenonkel.

Dann öffnete sie sich nach und nach Bekanntschaften vom Spielplatz. Oft überrascht sie mich damit.

Mit Julien, dem Papa ihrer Freunde E. und A., war Nana auch schon ohne uns auf dem Spielplatz.

Mein Kind ist kein zu verallgemeinerndes Beispiel. Andere Kinder sind anders. Jede Familie hat einen anderen Weg. Was ich aber zeigen will ist, dass diese Vorwürfe, ein kindergartenfreies Kind hänge 24/7 an der betreuenden Mama; und überhaupt könnten DIESE kindergartenfreien Mamas ihre Kinder ja nicht loslassen und stünden seiner Selbstständigkeit im Weg, die stimmen einfach nicht per se. DAFÜR sind wir ein Beispiel.

Was meine Tochter BRAUCHT, das bin nicht zwangsläufig ICH; was sie braucht ist EINE Bezugsperson. Wenn meine Tochter Vertrauen zu jemandem fasst, dann lässt sie sich auf diese Person total ein. Ich kann sie dann ohne Probleme mit dieser Person alleine lassen.

Ohne Mama und Papa zu bleiben, ist also (in unserem Fall) überhaupt keine Hürde oder Tücke des kindergartenfreien Lebens, sondern funktioniert ganz wunderbar.

Und alles trotz der ausgeprägten Fremdelphase!

Nana ist noch keine Drei. Ich mache mir überhaupt keine Sorgen, dass sie später, wenn sie einen besseren Weitblick und Überblick über Situationen hat, auch bei Menschen alleine bleiben würde, die ihr noch wesentlich unbekannter sind (Etwa bei Lehrern*innen). Und wenn es ihr doch schwerfällt, finden wir einen Weg. Das wird die Zeit zeigen. Der Gedanke, dass es einem Kindergartenkind per se leichter fällt, Lehrer*innen als Bezugspersonen anzunehmen, missachtet, dass Kinder eben von sich aus kontaktfreudiger oder kontaktscheuer sein können. Nicht jedem Kindergartenkind, das sich an den*die Erzieher*innen GEWÖHNT hat, fällt es leicht, eine neue Bezugsperson anzunehmen. Nicht für jedes kindergartenfreie Kind wird es zum Problem den Schulalltag alleine bestreiten zu müssen. Aber: Für jedes Schulkind und seine Eltern wird die erste Klasse ein Abenteuer mit neuen Herausforderungen – unabhängig von der Kindergartenfrage.

FREI leben, statt UNFREI aufs Leben vorzubereiten

„Aber im Kindergarten, da lernen die Kinder ganz wichtige und wertvolle Dinge. Das müssen sie dort lernen, sonst sind sie auf das Leben gar nicht richtig vorbereitet.“ Meistens sind Regeln damit gemeint. Dinge, die man so darf, muss und können soll. Gruppenerfahrungen (Wo wir wieder bei den Sozialkontakten wären). Anpassung. Gehorsam. Kooperation, statt Willensstärke. Und ein durchgetakteter Tagesablauf. Das scheint für viele Eltern wichtig zu sein. – Kann ich nachvollziehen, sehe ich aber anders (Mehr zu unserer Haltung HIER).

Ich will meine Tochter gar nicht vorbereiten auf ein Leben, dass irgendjemand irgendwie so für sie erdenkt. Viel lieber möchte ich, dass sie frei lebt, und dass sie IHREN Weg geht.

Ich unterstütze sie. Ich begleite sie.

Diese Begleitung geht Eins zu Eins viel einfühlsamer und achtsamer, als es ein*e Erzieher*in in einer Kindergartengruppe leisten könnte. Punkt. Im Kindergarten kann nicht auf jedes Bedürfnis eingegangen werden. Stattdessen wird fleißig gleichgeschaltet; Gleiches gilt für jeden. Das macht es natürlich einfacher im Umgang mit einer großen Gruppe. Meines Erachtens nimmt das aber gerade in den ersten Jahren einem Kind viel weg. Und dann werden die Kinder auch noch ständig miteinander verglichen, geraten in Machtkämpfe, statt einfach ZU SEIN. Mir stößt das alles ungut auf, und ich könnte meine Tochter nicht mit einem guten Gefühl in einen Kindergarten geben, solange ich mir nicht wenigstens sicher sein kann, dass sie gestärkt genug ist, davon nicht zu viel anzunehmen.

Ich sehe auch keinen Lerneffekt an einem Kindergartenbesuch, den ein Kind bräuchte.

Ohne Kindergarten Natur erkunden

Spielen. Entdecken. Lernen.

Ein Kind braucht keinen bestimmten Ort, um zu lernen. Es braucht sich auch nicht irgendwie aktiv vorbereiten auf das Leben. Es lebt einfach und wächst dabei in seine Umwelt hinein. Jeden Tag. Ohne Kindergarten. Nana findet ihren Weg: Im Umgang mit Dingen. Im Umgang mit Menschen. Sie ist für ihr Alter sogar ziemlich weit in vielen dieser Sachen.

Das heißt konkret: Ich brauche nicht zu forcieren, dass meine Tochter lernt, sich in Gruppen zurechtzufinden und zu integrieren – wenn sie in eine Gemeinschaft kommt, findet sie dort alleine einen Platz, der ihr passt, und Strategien sich darin zurechtzufinden.

Auch Regeln sind bei uns nichts, was wir rigide vorgeben, sondern etwas, mit dem sie mitten im Leben jeden Tag automatisch konfrontiert wird, sobald Menschen aufeinandertreffen. Da reicht es schon aus, wenn wir zu zweit sind. Meine Tochter erlebt Konfliktlösungen, Rücksichtnahme, Frust und Kompromissbereitschaft alles gleichermaßen.

Ich habe schon mehrfach versucht deutlich zu machen, dass ErzeihungsFREI kein Freifahrtschein ist, das Kind ALLES machen zu lassen, was es will. Es geht nicht immer alles nach Nanas Wünschen. Auch nicht immer nach meinen. Es gibt Dinge, die sind unmöglich oder gefährlich. Es gibt immer wieder Situationen, in denen Bedürfnisse kollidieren. Es gibt persönliche Grenzen, die wir nicht übergehen können. Alles das passiert ständig. Es braucht keinen Kindergarten (und btw auch keine Erziehung), damit mein Kind erlebt, wie Zusammenleben abläuft. Im Gegenteil: Ich glaube, für ein Kleinkind, dessen Sozialkompetenz sich gerade erst entwickelt, ist es wertvoll soziale Strategien statt in einem großen Rahmen, in einem kleineren vertrauten Rahmen enger begleitet kennenzulernen und auszutesten, OHNE erzieherisch gemaßregelt zu werden.

Ein Kindergarten kann in meinen Augen nicht ernsthaft einen MEHRwert für die kindliche Entwicklung liefern. Jedenfalls nicht aus meiner erziehungsfreien Perspektive.

Was ich regelmäßig in diesem Zusammenhang lese, ist, dass es in der Schule später ja auch funktionieren muss. Mehr noch: Eltern befürchten, dass der Schuleinstieg ohne die Kindergartenerfahrung nur misslingen kann. Dass die Kinder in der Schule nicht zurechtkommen werden, dass sie nicht Stillsitzen können, nicht angepasst genug sind. – Wenn ich davon ausgehe, und das tue ich, dass soziale Fähigkeiten, Empathie und Weitblick bis zum 6/7. Lebensjahr in ihren Grundstrukturen entwickelt sind, unabhängig vom Kindergartenbesuch, gibt es für diese Befürchtungen erstmal keine definitive Basis.

Das einzige was mMn für ein Kindergartenkind von Vorteil sein kann, ist die Vertrautheit mit festen Strukturen. Wie unstrukturiert ein kindergartenfreier Alltag allerdings ist, ist aber wiederum im Einzelnen so individuell, wie die Familien, die kindergartenfrei leben.

Aktuell leben wir sehr in den Tag hinein. Nana ist aber noch jung, und in ein paar Jahren werden wir vielleicht mehr feste Programmpunkte haben. Vielleicht auch nicht. Wir werden sehen.

Davon abgesehen spielt aber für das Zurechtfinden in der Schule die Individualität des Kindes eine viel tragendere Rolle, als der Ort, an dem das Kind diese Individualität entwickelt hat. Auch ein Kindergartenkind kann Schwierigkeiten mit dem Schulstart bekommen. Ein kindergartenfreies Kind kann dort total aufblühen. Genauso kann der Kindergarten tatsächlich für das ein oder andere Kind ein guter Übergang sein. In die Zukunft schauen, können wir alle nicht. Prinzipiell einer Gruppe Menschen, bloß weil sie anders aufwachsen, eine schlechte/problematische Zukunft vorauszusagen, ist aber Unsinn.

Schule ist hier ein noch nicht zu Ende diskutiertes Thema, da wir dem Bildungssystem allgemein eher kritisch gegenüber stehen, nichts desto trotz mache ich mir derzeit keine Sorgen, dass meine Tochter sich in der Schule zurechtfinden würde, wenn es dazu kommt.

Ich war selber nicht im Kindergarten.

Ich freute mich auf die Schule. Ich hatte weder Probleme mit der neuen Umgebung, noch mit den Menschen oder der Struktur. Ein bisschen vielleicht mit dem frühen Aufstehen, aber das habe ich bis heute, weil ich einfach kein Frühaufsteher bin. Ich war auch nicht der Klassenclown, der nicht stillsitzen konnte, sondern die Streberin. Ohne Kindergarten hatte ich Zeit, mich einfach mit den Dingen zu beschäftigen, die ich mochte. So lernte ich früh schreiben und rechnen. Dasselbe erlebe ich gerade bei meiner Tochter. Und sozialverträglich war ich auch, jedenfalls hat sich bis heute nie jemand über mich beschwert.

Ich war immer stolz darauf, nicht im Kindergarten gewesen zu sein. Das Gefühl, etwas zu verpassen, hatte ich nicht. Genau so wenig, hatte ich das Gefühl, anders zu sein, als meine Mitschüler. War ich nämlich gar nicht. Und ich verrate euch etwas: Wenn unsere Kinder dann in der ersten Klasse zusammensitzen, werden sie einander nicht beurteilen aufgrund dieser lästigen Kindergartenfrage. Jedenfalls nicht, solange wir Erwachsenen ihnen das nicht mitgeben, sondern selber offenbleiben für verschiedene Lebensweisen.

Ohne Kindergarten? Wie wir die Wege unserer Kinder prägen!

Ich wurde einmal gefragt, ob ich meiner Tochter nicht eine wertvolle Erfahrung nehme. Wäre es nicht besser, sie die Erfahrung Kindergarten erstmal machen zu lassen und DANN für oder gegen den Kindergarten zu entscheiden? Ich habe darüber ziemlich lange nachgedacht. Ja, es stimmt: Nana hat nicht selber entschieden, dass sie zuhause bleibt.

Ohne Kindergarten_Wie viele Freunde braucht ein Kind #kindergartenfrei #erziehungsfreiWie weit kann Selbstbestimmung gehen? Kann meine zweijährige Tochter selber entscheiden, wofür ihr der Überblick fehlt? Ich lasse sie über ihre Bedürfnisse und ihre Interessen selbstbestimmen: Sie isst, wenn sie hunger hat; schläft, wenn sie müde ist; schaut fern, wenn sie fernsehen mag. Das sind alles Entscheidungen, die nah an ihrem Empfinden und ihrem Begreifen sind. Aber: Es gibt nun mal auch weiterreichende Entscheidungen, die wir Eltern alleine treffen. Das ist bei uns nicht anders, als bei erziehenden Eltern.

Solche Entscheidungen treffen wir nicht aus Willkür, sondern aus Überzeugung.

Mit der Entscheidung gegen den Kindergarten, nehmen wir unserer Tochter die Erfahrung, einen Kindergarten zu besuchen. Mehr noch: Wir BEWAHREN sie davor, weil wir diese Erfahrung aus unserer Überzeugung nicht wertvoll empfinden. Stattdessen schenken wir Nana die Erfahrung ohne Kindergarten aufzuwachsen. Falsch ist daran nichts. Es ist nur anders, als bei Familien, die mit der Entscheidung für den Kindergarten, ihren Kindern die Erfahrung nehmen, kindergartenfrei zu leben. Seien wir ehrlich: Kaum ein Kind, jedenfalls im Alter meiner Tochter, wird die Kindergartenentscheidung selbstbestimmt treffen.

Ich kann die Frage also zurückspielen.

Und sie lässt sich auf alle möglichen Entscheidungen anwenden: Auf die Entscheidung über die Schul-/oder Bildungsform, die Entscheidung (nicht) zu erziehen, Brei oder BLW, Taufen oder nicht. – Jede Entscheidung, die wir als Eltern grundlegend für das Familienleben treffen, öffnet unserem Kind einen Weg und verschließt dafür (vorübergehend) einen anderen.

Es ist unmöglich, unseren Kindern ALLE Erfahrungen zu ermöglichen. Es ist nicht notwendig, ein schlechtes Gewissen zu haben, weil mein Kind eine Erfahrung nicht machen kann.

Was wir tun können: Mit gutem Gewissen unsere Entscheidungen treffen und dafür die Verantwortung tragen. Und: Hinschauen, hineinfühlen und zuhören, um umzudenken, wenn es eine Situation erfordert und zulässt.

Nicht bei allem können wir zurückrudern.

Im Vergleich zu den meisten Kindergartenkindern ist Nana aber in einer ganz guten Ausgangsposition: Wenn sie den dringenden Wunsch äußern sollte, doch einen Kindergarten zu besuchen, dann lässt sich das immer noch ermöglichen. Einen Kindergarten in der Umgebung haben wir für den Fall der Fälle zumindest im Hinterkopf. Auf der Warteliste steht sie dort vorsorglich auch. – Die Chance, dass Eltern ein Kindergartenkind auf Wunsch aus dem Kindergarten nehmen, sind dem gegenüber vermutlich geringer.

Im Moment ist das alles aber nicht nötig. Wir sind glücklich. Uns fehlt es an nichts. Nana ist ausgeglichen und eine totale Frohnatur. Sie freut sich auf die Treffen mit ihren Freunden und sagt selber, dass sie ein Kindergartenfreikind ist. Einmal hat Nana mich gefragt, warum die Kinder bei uns um die Ecke im Kindergarten „immer da hinter dem Zaun“ sind. Ich habe ihr erklärt, dass dort auf Kinder aufgepasst wird, deren Mamas und Papas arbeiten. „Aber ich bin bei Mama und wir gehen immer woanders hin“, hat sie geantwortet. Ob sie das gut findet, habe ich sie gefragt, und mein Kind hat genickt und mir aufgezählt, wo wir in letzter Zeit waren. Es fehlt nichts. Rein gar nichts. Und bekanntlich soll man an Situationen nichts verändern, die sich gut anfühlen.

Es gibt keinen Grund kindergartenfrei zu kritisieren, genau so wenig wie es einen Grund gibt Kindergartenkinder zu bemitleiden. Es ist gut, wie es ist, auf beiden Wegen, solange die Familien und insbesondere die Kinder glücklich sind. Das ist alles, was zählt. Xx Fiona

4 Kommentare

  • Ich schreibe jetzt einfach mal, wie es bei uns läuft:
    Meine Kinder sind jetzt 5 und 7 Jahre alt. Der Große wurde dieses Jahr eingeschult.
    Ich hatte nie ein gutes Gefühl bei einer frühen Fremdbetreuung, daher war ich froh, dass wir die Krippe überspringen konnten. Ich habe jeweils nach einem Jahr wieder wenige Stunden (2 Tage/Woche) gearbeitet und die Kinder waren in der Zeit bei den Großeltern. Auf den Gedanken, dass wir den Kindergarten auslassen bin ich aber nie gekommen.
    Ich war tatsächlich jedes Mal froh, als ich nach einem Jahr daheim wieder in die Arbeit gehen konnte. Früher hätte ich jetzt nicht gewollt, aber ich habe bemerkt, dass ich das einfach nicht bin. Dabei hat meine Mutter uns das ja immer vorgelebt. Ich habe für mich die Arbeit, meine Kollegen, die anderen Anreize wieder gebraucht. Raus aus dem Familienalltag. Wieder das tun, das ich gelernt und seither schon immer gerne gemacht habe. Mich mit anderen Menschen außer Müttern unterhalten. Andere Themen außer Kinderkrankheiten.
    Also kamen die beiden als sie jeweils 3 Jahre alt waren in den Kindergarten. Das klappte gut mit ihnen. Mein Großer hat dort 2 wirklich gute Freunde gefunden, mit denen er sich auch heute noch sehr gerne trifft, obwohl sie bereits 1 Jahr vor ihm eingeschult worden sind (Und welche Freundschaft hält in dem Alter schon mal 4 Jahre?). Und ihm hat es hinsichtlich der Schule gut getan. Wir haben ihn ein Jahr zurückstellen lassen. Er war noch zu jung (August-Kind) und zu verspielt. Aber Ich weiß nicht, wie es für ihn gewesen wäre, wenn er nicht vorher schon in einem Kindergarten gewesen wäre. Er ist ein sensibles Kerlchen, der auch immer schon eher zu den Ruhigen gehört hat. Während die anderen getobt haben, lag er mit seinen Kumpels meistens auf der Wiese und sie haben sich unterhalten und in den Himmel gesehen. Mit 5 Jahren. Und ja, sie durften das. Niemand hat sie in der Einrichtung dazu gezwungen, dass sie sich an den Aktivitäten der anderen beteiligen. Sie durften auch barfuß laufen, wenn sie wollten. Und wenn meiner lieber in die Bauecke wollte statt zu pritscheln, dann durfte er das auch. Und wenn sein Mittagsschlaf bis 16:00 ging, dann war das halt so. (Ich weiß, dass wir da scheinbar mit unserer Einrichtung Glück gehabt haben.) Ich hätte ihn nicht auf den Pausenhof einer Grundschule stecken wollen, wenn er nicht vorher schon Erfahrungen in dem Gefüge einer größeren Gruppe gemacht hätte. Da geht es inzwischen anders zu, als bei uns damals in den 80ern. Wir leben hier an keinem sozialen Brennpunkt und trotzdem gibt es Probleme mit Kindern, die immer wieder die Gleichen drangsalieren und ihnen das Pausenbrot klauen. Ja sogar 2.-Klässler, die auf ihre Lehrer losgehen sind hier an der Tagesordnung. Bei meinem weiß ich, dass er Ärger aus dem Weg geht. Er kann solche Situationen inzwischen gut einschätzen. Klar, schade, dass es überhaupt so weit kommt.
    Bei der Kleinen verhält es sich etwas anders. Bei ihr hatte ich tatsächlich recht schnell das Gefühl, dass ich alleine ihr nicht mehr gerecht wurde. Dabei bin ich wirklich nicht unkreativ. Und die Interessen des großen Bruders gehen leider meist in ganz andere Richtungen. Sie singt und hüpft dort die ganze Zeit herum und hat 3-4 Mädels mit denen sie sich ganz hervorragend versteht. Und die hat sie sich ganz alleine ausgesucht, ohne, dass ich sie ihr vorgesetzt habe. Und sie liebt den Kindergarten. Es gab nicht einen Tag, an dem sie gemosert hätte. Oft werde ich angemault, wenn ich sie donnerstags oder freitags früher abhole, weil ich da im HomeOffice arbeite und deshalb mehr Zeit für die Kinder habe.
    Für uns läuft es so super. Alle Beteiligten sind zufrieden. Die Kinder sind gut aufgehoben und haben Spaß. Ich darf meiner Arbeit nachgehen, und sichere mir dadurch auch ein gutes Auskommen in der Rente … oder falls mein Mann einmal arbeitslos werden sollte, oder im Fall einer Trennung … man weiß nie, was kommt. Ich finde das sehr wichtig.

    Ich muss gestehen, dass ich mich stellenweise über die Naivität wundere. Es ist ja schön und gut, wenn man sich dazu entschließt, seine Kinder nicht in den Kindergarten zu schicken. Aber die Kehrseite ist doch meistens, dass Frauen sich in eine große Abhängigkeit begeben. Denn meistens sind es die Mütter, die die Aufgabe der Erziehung übernehmen.

    So, ich glaube, nun muss ich aufhören. Das ist viel länger geworden, als ich eigentlich vorgehabt hatte.
    LG, Tina

  • Hi Fiona,
    Ich sehe es eigentlich genau wie du: ein Kind braucht mMn definitiv keine Institution wie den Kindergarten, um aufs „Leben vorbereitet“ oder im sozialen Umgang geübt zu werden. Wie du das organisierst mit euren Freunden, klingt total klasse, finde ich.

    Bei uns war es so, dass ich meinen Sohn mit 2 Jahren für 4 Stunden am Vormittag in den Kinderladen gegeben habe, weil wir damals ernsthaft vorhatten in ein englischsprachiges Land auszuwandern. Mit der Auswanderung wäre verbunden gewesen, dass ich dort recht bald auch arbeiten und Geld verdienen hätte müssen und ich wollte meinem Kind die Umstellung und den Spracherwerb so leicht wie möglich machen. Ich dachte, in einer regelmäßigen Kinderbetreuung würde das dort am besten klappen und wollte ihn vorher schon an das Konzept gewöhnen, um nicht mit drei Jahren in einer fremden Umgebung, ohne Sprachkenntnisse zum ersten mal fremdbetreut zu werden.

    Ohne diese Pläne, hätte ich ihn frühestens mit drei in den Kindergarten gegeben und dann eher um selber etwas Zeit und Ruhe für mich zu bekommen, als dass ich es für ihn als notwendig erachtet hätte. Naja, aus der Auswanderung wurde dann doch nichts und er war von 3,5-5 wieder kindergartenfrei durch unsere Auszeit.

    Jetzt mit fünf Jahren geht er seit einem Monat in einen wunderbaren Waldkindergarten. Und da wir neu am Ort sind, hilft das immens, seine sozialen Bedürfnisse zu erfüllen. Und ich bekomme meine elterlichen Bedürfnisse nach ungestörter Zeit am Vormittag erfüllt und kann mich nachmittags mit viel mehr Energie und Motivation um ihn kümmern. Das ist aber natürlich sehr individuell, ob ein Elter* das so braucht oder eben auch nicht.

    Langer Rede, kurzer Sinn: ich fühle mich mit deiner Einstellung sehr verbunden, auch wenn wir es teilweise anders machen und auch das mit gutem Gefühl 🙂

    LG Jitka

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