Fremdelkind: Mein Kind spielt lieber ALLEINE

Fremdelkind

Meine Tochter fremdelte schon als Baby ziemlich heftig. Fremdeln ist normal. Manche sind mehr Fremdelkind, manche weniger. Das Fremdeln hat früh angefangen bei Nana und war zeitweise richtig einnehmend im Alltag. Sie ist schüchtern bis heute. Bei fremden Leuten eh, aber auch bei Menschen, die ihr nur beiläufig vertraut sind.

Jedes Kind ist anders, jedes Kind ist gut

Am Anfang hat N geweint, wenn sich ihr jemand direkt näherte, außer bei mir und Papa oder bei ihren Großeltern. Wobei sie auch bei letzteren hin und wieder erst einen Augenblick braucht, um das Vertrauen „abzurufen“. Ein bisschen, denke ich, fällt ihr da, wie vielen Kindern, der Übergang schwer.

Mein Kind ansprechen? Keine Chance. In geschlossenen Räumen, besonders zuhause, reagiert N immer am heftigsten auf Fremde.

Auch Annäherungsversuche anderer Kinder werden kategorisch abgelehnt.

1) Wir wollen die Angst unseres Kindes ernst nehmen. 2) Wir wollen uns nicht von Freunden isolieren, um ihre Angst zu vermeiden, sondern sie begleiten, stärken und unterstützen.

Nanas Patenonkel kam also trotzdem zu Besuch. Obwohl sie vor ihm ins Nebenzimmer flüchtete, weinte. Frustrierend für alle. Gerade weil ihr Patenonkel in meinen Augen einer der wundervollsten Menschen dieser Welt ist. Mit viel Geduld, Begleitung, Zuhören und etwas Käsekuchen, passierte es dann doch: Nana weinte nicht mehr. Sie zögerte, beobachtete, und eines Tages nahm sie ihn an die Hand und zog ihn zum Spielen in ihr Zimmer. Geschafft.

Das Fremdeln und schüchtern sein hat sich mit der Zeit verändert. Nana weint nicht mehr. Sie klammert nicht mehr so, wie am Anfang. Wenn wir auf die Nachbarn im Hausflur treffen, bleibt sie stehen und wartet. Sie sagt nichts. Den Blick auf den Boden geneigt. Ich sehe sie. Bleibe nah bei ihr.


Werbung

*Es handelt sich um Affiliateverlinkungen. Bei einem Kauf über die Verlinkung, bekomme ich eine kleine Provision, mit der ich den Blog refinanziere. Beim Klick auf den Link erkennt Amazon den Klick und den -gegebenenfalls- den Erwerb eines Produktes. Zum Datenschutz


Fremdelkind: Stärken und Schützen

Das Problem ist nicht mein Kind, das eh nie, sondern die Einstellung vieler Leute, ein Kind MÜSSE interagieren. Es müsse grüßen, winken, lächeln, es müsse sich anfassen lassen, ein Kniff ins Bäckchen ertragen und ein Pläuschchen mit dem*der fremden Opi*Omi halten. Es ist sogar schon vorgekommen, dass die Nachbarin mein verängstigtes Kind überzeugen wollte, an ihre Hand zu kommen. Why?

Kinder sollen sich nicht so haben, sollen nicht zurückhaltend sein, aber mit „richtigen“ Fremden mitgehen, sollen sie auch nicht. Alles auf einmal.

Meine Tochter muss mit niemanden interagieren, nichts sagen, niemand an die Hand fassen, ganz unabhängig davon, ob sie Angst hat, keinen Bock drauf oder die Person wirklich einfach nicht mag.

»Schaunse, neugierig ist sie ja schon« und »Ach, ich mache ja auch gar nichts«. Ein verängstigtes Kind bequatschen, ist also NICHTS? Vor allem ist es nicht hilfreich. Jedes Kind ist anders, jedes Kind ist gut. Jedes Kind hat das Recht akzeptiert zu werden, so wie es ist: Mutig, wild, oder schüchtern.

*Sollte Schüchternheit sich bei einem älteren Kind FÜR DAS KIND als Belastung zeigen, ist es immer ratsam sich Hilfe zu holen. Doch auch dann gilt: Annehmen, Begleiten, Unterstützen – Nie Zwang, niemals Beschämen.

Was mein Kind von mir braucht, ist Schutz und Zuwendung. Deswegen reiche ich ihr oft erstmal einfach meine Hand, oder drücke ihre Hand etwas fester und flüstere ihr zu, dass ich da bin. Kommt ein*e Fremde*r ihr zu nah, nehme ich sie hoch. Später sprechen wir darüber. Ich sage Nana auch, dass sie laut »Nein. Lass mich in Ruhe« oder »Halt. Geh weg« sagen kann.

Das ist eine der wichtigsten Dinge, die ich gerade versuche: Es ist gerade gar nicht unbedingt wichtig, dass sie offener gegenüber Fremden wird, sondern erstmal, dass sie ihre Grenzen deutlich zeigt. Ich erlebe immer wieder, wie ihre Grenzen übergangen werden, auch über meine Grenzen hinweg btw. Sie SOLL etwas sagen, SOLL gucken. Kein Wunder, die Angst.

Ich gehe dazwischen. Ich sage, was nicht okay ist. Ich stärke die Grenzen meines Kindes, statt sie zu überzeugen, „mal was zu sagen“. Ich finde das tatsächlich fiel wichtiger. Was denkst du? Schreibe mir deine Gedanken im Kommentar.

Schüchtern: Muss (m)ein Kind mit anderen Kindern spielen?

Gegenüber Kindern ist Nanas Verhalten aktuell schwer berechenbar. Ihr Interesse an anderen Kindern ist mittlerweile da. Sie kommentiert, wenn sie andere Kinder beobachtet. Und sie merkt manchmal an, dass andere Kinder kommen sollen, wenn wir alleine auf einem Spielplatz sind. Mitspielen, wenn Kinder da sind, will sie aber nicht. Einmal kam es nur vor, dass Nana tatsächlich Kontakt zu einem anderen Kind aufnahm.

Ansonsten spielt sie lieber alleine. Oder mit mir. Bisher. Sie meidet Kindergruppen. Sagt nichts, wenn ein Kind sie anspricht. -Sie ist noch klein.

Die Angst ist noch da. Vor allem, so mein Gefühl, wenn der Kontakt vom anderen ausgeht. Wenn sie es nicht in der Hand hat. Für sie unkalkulierbar.

Es werden noch viele solcher Situationen kommen, in denen ihr der Mut fehlt, da bin ich sicher. Momente, in denen sie will, aber nicht kann. Ich bin mir aber auch sicher, Nana wird ihren Weg finden. So wie mit ihrem Patenonkel nämlich auch. Der Mut, Die Flügel werden wachsen.

Was ich tun werde?

Da sein. Sie begleiten. Ihre Hand halten und ihr Rüchalt geben. Mit ihr darüber reden. Ihr sagen, dass sie gut ist. Hinschauen, wie es ihr geht.

Was ich nicht tun werde? Sie drängen.

Sorgen um die Möglichkeit für Sozialkontakte mache ich mir keine. Spielplatz. Tierpark. Bücherei. Einen Kindergarten brauchen wir DESWEGEN nicht. – Für viele ist gerade der Punkt Sozialkontakte ja ein Kritikpunkt; und bei einem Kind, das kaum bis gar keinen Kontakt zu anderen Kindern hat (haben will), wohl DER Kritikpunkt. Glaub mir, ich habe da auch schon viel drüber nachgedacht. Gerade an Tagen, an denen sie vor Kindern regelrecht flüchtet. Wird es ein Fehler sein, Nana nicht in den Kindergarten zu schicken? Braucht mein Kind das vielleicht doch?

Fremdelkind: Kindergarten als Lösung?

Tatsache ist und bleibt: Kindergartenbetreuung ist FÜR UNS aus vielen Gründen nicht notwendig. Der EINZIGE Grund, der dafür sprechen würde, wären diese Sozialkontakte – bzw viel mehr das Fremdeln meiner Tochter. Wäre Nana aufgeschlossen, würde der Gedanke „braucht sie das?“ nicht naheliegend sein, dann könnte sie auch woanders Kontakte knüpfen.

Und genau da ist der Knackpunkt.

Der einzige Grund (für uns), mein Kind doch in den Kindergarten zu geben, wäre also, ihre Schüchternheit verändern zu wollen. Das mag gut gemeint sein. Doch: Ich würde mein Kind bewusst (!) da ins kalte Wasser werfen, um ihre Art in ihren Grundfesten zu verändern. DAS ist eine subtile Form von Erziehung. Und auch noch eine, die ich dann an andere abgebe.

Meine Tochter zwanghaft in Kontakt mit anderen Kindern zu bringen, weil ich darin einen Vorteil sehe, obwohl sie derzeit ganz zufrieden ist, wenn sie alleine oder mit mir spielt, und sich in ihrem Tempo an Spielplatzfreundschaften herantrauen wird, wäre Formung. Ich würde etwas erzwingen, und mag es noch so gut gemeint sein, weil ICH nicht die Kraft oder Geduld habe, anzunehmen wie SIE ist – Im Moment ist Kindergarten also keine Option für uns. Wir tasten uns da anders ran.

Mein Fremdelkind – Mein Spiegelbild

Pin Fremdelkind

Ich kann Nanas Schüchternsein gut verstehen. Ihre Starre, ihr abwarten und hoffen, dass die Situation vergeht. Ich weiß, dass Angst haben ein mieses Gefühl ist. Dass es nicht hilft, gesagt zu bekommen, dass nichts passiert. Und dass es überhaupt nicht ermutigt, gedrängt zu werden. Es macht es höchstens schlimmer. Oder es verdrängt Ängste, lässt dich kopflos funktionieren, und vor dem nächsten Mal ist die Angst noch viel größer.

Aber ich weiß auch, dass Ängste überwunden werden können.

Ich weiß das, weil ich selber eine (nicht diagnostizierte) Form von sozialer Phobie habe, mit der ich in den meisten Alltagssituationen mittlerweile aber ganz gut umgehen kann. Es wird besser, seit N da ist.

Ich weiß auch, dass meine Angst vor Fremden und nicht planbaren Situationen meine Tochter nicht unwesentlich beeinflusst.

Deswegen arbeite ich an mir, um meinem Kind ein Vorbild sein zu können. Nicht darin perfekt zu sein. Sondern darin, zurechtzukommen, sich selbst zu lieben und Ängste zu überwinden. Wir wachsen zusammen. Wir lernen zusammen. Ich erkenne in meinem Kind viel von mir, leider, aber auch die wunderbare Chance, es besser zu machen. Heile zu machen, was bei mir kaputt ist. Ich sage manchmal zu meinem Kind, »Ich verstehe dich. Weißt du, ich habe ja auch manchmal Angst. Aber guck, Mama schafft das. Und du schaffst das auch.«

|Fiona

Edit 11/2021: Meine Tochter ist schüchtern und hochsensibel. Und wunderbar. Sie hat Freunde. Sie knüpft Kontakte, in ihrem Tempo. Sie wächst über sich hinaus und mittlerweile wird statt Schüchternheit, Loslassen immer mehr zum Thema. Ihre kleine Schwester ist übrigens kaum bis gar nicht am Fremdeln. Jedes Kind ist anders, jedes Kind ist gut, und jedes wächst mit der Zeit.

3 Kommentare

  1. Vielen Dank für diesen ausführlichen Bericht! Dieser könnte von mir kommen! Ich sehe meinen kleinen Mann in Deinen Zeilen und ich werde ihm auch alle Zeit der Welt geben die er braucht.

  2. Hallo Fiona,
    ich bin eben auf deinen Blog gestoßen, da ich mit meinem Kind auch Bindungs-und beziehungsorientiert lebe. Toll dass es die Möglichkeit gibt sich im Netz darüber aus zu tauschen. Findet man doch im sonstigen Leben nur eher schwierig Gesprächspartner. Die meisten Menschen/Eltern um mich herum gehen (vollzeit) Arbeiten und sind im Alltag als Eltern gar nicht greifbar/ansprechbar.
    Mein Sohn ist jetzt 4 Jahre und drei Monate alt und wir leben von Anfang an sehr eng und intensiv zusammen. Ich genieße es einfach mit ihm Zeit zu verbringen, auch wenn es natürlich nicht immer alles easy peasy war/ist. Ich würde sagen Karl ist auch eher etwas fremdelig. Einiges was du schreibst, kommt mir sehr bekannt vor. Ich habe mir nur nie darüber Gedanken gemacht, dass das ungewöhnlich wäre. Ich fand es meistens immer nachvollziehbar wenn er fremdelig oder schüchtern reagierte. Auch viele andere Kinder reagieren so meiner Beobachtung nach. Du schreibst, dass sie dann manchmal auch schreit, das macht Karl nicht, aber jedes Kind hat ja auch ein anderes Ventil, eine andere Art zu zeigen, dass es das jetzt absolut komisch/beängstigend findet. Ich bin übrigens ein sehr extrovertierter Typ. Ich liebe es zu smalltalken und gehe sehr gerne auf andere Menschen zu und trotzdem ist/war mein Karli ganz lange so ganz anders als ich. Mit drei dreieinhalb wurde es dann allmählich anders. Mit seiner körperlichen und geistigen Entwicklung schien er auch immer mehr Ängste ab zu legen. Ich habe das Gefühl, dass alles so seine Zeit hat und bei dem/der einen dauert‘s nicht so lange mit dem Fremdeln und bei dem/der Anderen dauert es länger oder wird vielleicht auch nie so richtig abgelegt. Ist ja auch voll normal und gut so. Ich schreibe dir übrigens weil ich dich verstehen kann und dir nur sagen will, dass ich zu denen gehöre die es so sehen wie du:-).
    Ich habe ganz lange das Gefühl gehabt, dass Karl eigentlich nicht in den Kindergarten gehen soll/muss. Und schon gar nicht, wenn er nich nicht reif dafür zu sein scheint. Mit gut drei Hahren haben wir es dann doch gewagt, in einen von uns gut ausgesuchten Kindergarten. Die Eingewöhnung und Abnabelung von mir verlief mit deutlichen Höhen und Tiefen. Um genau zu sein, es war verdammt hart und ich habe so oft alles in Frage gestellt! Das ganze System, dieses blöde Kindergarten-Prinzip. Zum Glück hat er sich dann doch recht gut und auch nach nicht all zu langer Zeit recht gut eingewöhnt. Nach einem Dreiviertel Jahr Kindergarten und nachdem er auch relativ regelmäßig (mal abgesehen von diversen Infekten) hingegangen ist, kam dann nochmal eine schrecklich große ich-will-nicht-in-den-Kindergarten-gehen-Phase gehen. Sie hielt ca zwei Wochen an und es war so ziemlich das Schlimmste was ich/wir mit ihm emotional durch haben (mit der anfänglichen Eingewöhnungszeit). Er hat so furchtbar geweint und sein ganzer kleiner Körper war so verzweifelt. Da sagten doch tatsächlich noch Leute um mich herum, „ja ja, der weiß schon wie er euch rum kriegt und welche Knöpfe er drücken muss, damit ihr einknickt“. Ohne Worte. Das sind für mich böse Stimmen, die ihre Kinder samt ihrer Gefühle nicht ernst nehmen. Für uns war der Weg allerdings klar. Karl soll auch weiterhin ein Kindergartenkind sein. Wir haben hier kaum andere Möglichkeiten zu sozialen Kontakten. Wir leben in Berlin Mitte. Alle sind hier arbeiten und mega busy. Man findet nur Mütter/Väter mit sehr kleinen Kindern, unter einem Jahr, in den Spielgruppen. Maximal noch bis Eineinhalb Jahre, spätestens dann ist man hier in den saugen der Meisten ein Exot wenn man noch mit seinem Kind zu Hause ist und muss sich einem Spießrutenlauf von kritischen Stimmen aussetzen. Wenn du dich um die Belange deines Kindes zu sehr sorgst etc. wirst du komisch angeguckt, bist eine Glucke.
    Es gibt hier nur schwarz und weiß. Entweder man wird als Helicopter-Mutter verschrien, die sich um jeden Pups ihres Kindes Gedanken macht oder man ist die Business-Mami, die alles abgibt und wegorganisiert, was ihre Kinder angeht, wo sie nur kann. Und eben letzteres ist hier so gut wie ausschließlich vertreten. Wir Planen hier weg zu ziehen. Ländlicher zu leben, mehr Natur, mehr Natürlichkeit, mehr „Normalität“, das wäre heilsam (obwohl ich nach wie vor Berlin wahnsinnig toll und inspirierend finde, aber eben nicht in jeder Lebensalge und in jedem Bezirk von Berlin).
    Karl geht mittlerweile wieder sehr gerne in den Kindergarten. Ich denke er hatte einen kognitiven Wachstumsschub und er war noch Schutz-und Kuschelbedürfitiger in dieser Zeit als sonst. Zudem wusste er zu diesem für ihn eh schon schwierigen Zeitpunkt, gerade seit zwei drei Wochen, dass er ein Geschwisterchen bekommt. Vielleicht hat ihn das auch bewegt. Zudem hatte er eine lange Kindergarten-Pause wegen der Weihnachtsfeiertage und dann gleich anschließend wegen Krankheit. Insgesamt war er dann einen guten Monat raus und dann wie gesagt noch der Wachstumsschub.
    Es gibt immer mal wieder Tage, da ist er total müde vom Kindergarten und ich nehme ihn nur noch in den Arm und lege ihn zu Hause schlafen oder lasse ihn vor‘m IPad (ich weiß pädagogisch geht das gar nicht- wir haben das aber ganz gut „im Griff“.) „abschalten“. Ich begleite ihn in der Zeit, in der wir zusammen sind, so individuell wie möglich. Gehe auf seine Bedürfnisse ein, ohne mich dabei verbiegen zu müssen. Wir sind ein sehr gutes Team. Sind über die Jahre, vermutlich durch bindungsorientiertes Leben, sehr gut zusammen gewachsen. Wir vertrauen uns, trotz Höhen und Tiefen. Falls du irgendwann mal überlegst deine Kleine doch nich in den Kindergarten zu geben, will ich dir nur sagen, dass ihr bestimmt ein sehr gutes Band habt, was euch trotz eventueller Tiefen zusammen hält. Ich bin im Nachhinein zufrieden mit der Entscheidung für den Kindergarten. Karl nimmt davon viel Gutes mit. Ich denke nicht, dass unbedingt jedes Kind den Kindergarten benötigt, aber es kann auch gut werden und doch auch hingegen meiner früheren Einstellung gegenüber Kitas, eine gute Sache sein. Vorausgesetzt, das Kind bleibt meiner Meinung nach nicht zu lange dort und muss nicht schon als ganz kleines Kind dort hin. Alles hat seine Zeit, finde ich. Ganz egal, für welchen Weg ihr euch entscheidet, ihr werdet ihn bestimmt gut begleiten, weil ihr liebevoll seid mit eurem Kind. Auch der Beginn mit dem Kindergarten kann euch zusammen stark machen.
    Übrigens eine Freundin von mir war auch nie in einem Kindergarten und sie ist ein sehr glücklicher Mensch und sie hat „sogar“ viele Freunde:-).
    Also ich kann euch nur nochmal bestätigen, macht was euer Kind euch „sagt“/zeigt und alles wird gut!

    Liebe Grüße aus dem trubeligen Berlin;-)
    Hanna

    1. Hallo Hanna, Ich danke dir für deine Gedanken. Ich denke auch, dass bei Nana die Zeit kommen wird, dass sie weniger fremdelt. Alles hat seine Zeit, wie du auch schreibst. Dass ich mir viele Gedanken dazu mache, liegt am meisten wohl an meiner persönlichen Situation und der Befürchtung, es könnte ihr ergehen wie mir. Aber: Das wird es bestimmt nicht. Daran will ich fest glauben. Zum Kindergarten: Danke für deine Geschichte. Im Moment fühlt sich Kindergarten nicht richtig an. Ich werde aber an deine Erfahrungen und Worte denken, wenn wir uns nochmal vor die Entscheidung stellen. <3 Liebe Grüße, Fiona

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.