Entspanntes Familienleben: Wie Erziehungsfreiheit Uns Den Druck nimmt

entspanntes FamilienlebenManchmal, wenn ich in meinen sozialen Netzwerken in Elterngruppen kommentiere, dass es mich nicht stört, wenn mein Kind dieses oder jenes tut, oder erkläre, dass ich mein Kind nicht anstrengend finde, auch wenn sie teilweise ihren eigenen Kopf durchsetzen will, dann werde ich nicht so richtig ernst genommen, habe ich das Gefühl. Als wenn ein Kleinkind zu haben und ein entspanntes Familienleben führen, nicht wirklich im Konzept der meisten Mütter zusammenpassen. Versteht mich nicht falsch, Mamasein kann auch mal stressen, finde ich auch. Aber Stress ist hier nicht die Grundatmosphäre.

Tatsächlich ist es so, dass mein Alltag mit meiner Tochter überwiegend entspannt verläuft: wenig Wutanfälle, wenig Motzen. Es gibt Tage, da fließen überhaupt keine Tränen. Und fast täglich stimmt Nana zum Abendritual ihr Liedchen an: »Heute war schöner Tag«, singt sie dann fröhlich.

Von kaputten Familienatmosphären

Ich frage mich, warum das so ist. Warum ich, Mamasein als leicht, lebendig und bereichernd empfinde, während andere Mamas verzweifelt von Quälgeistern, Wutanfällen und Kämpfen berichten. — Was mich oft traurig macht, denn mit der eigenen Einstellung zum Kind, steht und fällt der Alltag, finde ich. Eine Mama, die ihr Kind _permanent_ als Quälgeist betrachtet, nicht mehr weiter weiß und ihrem Kind dafür bei jeder Gelegenheit vor anderen die Schuld gibt, KANN überhaupt nicht mehr entspannt das Familienleben bestreiten. Da ist ihr Nichtmal ein Vorwurf zu machen. Es ist ein verdammter Teufelskreis.

Ich meine damit nicht, diese Momente, die immer mal wieder aufkommen, wo wir als Mama mal tief durchatmen müssen, um gefasst zu reagieren. Die habe ich auch. HIER habe ich darüber schon mal geschrieben, und wie ich versuche, aus dem Nervkreislauf auszusteigen. Und ich trudele auch zwischen Haushalt, Kind und Arbeit -sofern ich Uni und Blog so bezeichnen kann- manchmal gestresst hin und her. Darum geht es mir nicht.

Es geht mir um die Familienstimmung. 

„NIE macht mein Kind was ich sage. IMMER trotzt es rum. Es macht mir gar keinen Spaß mehr, rauszugehen- Ich überlege schon, ob wir überhaut nochmal in den Zoo gehen.“ Sowas. Oder so ähnlich. Ich lese solche Aussagen viel häufiger, als es mir lieb wäre. Da geht es dann nicht mehr um den ganz normalen Mamastress, sondern um eine total kaputte Familienatmosphäre. — Kein Wunder, dass das Kind also AUCH nicht mehr kann.

Ich will solche Situationen nicht anklagen. Sie passieren und brauchen Hilfe, statt einen erhobenen Zeigefinger! Nur mache ich mir in letzter Zeit Gedanken, woher das kommt. Und wie meine Erfahrungen, unser Weg entspannt zu leben, vielleicht Mamas, die in so einem Kreislauf gefangen sind, aus der Ferne etwas helfen kann. Vielleicht trauen sie sich nicht loszulassen und ihr Kind anzunehmen, wie es ist, weil sie Angst haben, was dann passiert? Druck erzeugt Gegendruck — Das gilt schließlich nicht nur für Kinder, sondern auch für uns Mamas: Erwartungen, Befürchtungen, Schuld und Druck.

Dinge, die wir loslassen lernen können.

Mit Kinderaugen Sehen

Natürlich. Erstmal kommt es auf das Kind an. Nana ist wild, voller Ideen und zappelig, aber für ihr Alter auch schon ziemlich verständig und ausgeglichen. Das ist natürlich Glück.

Und ICH? Ich bin eigentlich gar kein besonders geduldiger Mensch, außer wenn es um mein Kind geht. Bei Nana habe ich meistens ziemlich die Ruhe weg. — Ich erinnere mich daran, wie ich einmal -wie immer- nur ganz beiläufig auf Nanas hauen nach mir reagierte, und eine Bekannte mich erstaunt fragte, wie ich da so ruhig bleiben kann, sie wäre schon lange ausgeflippt. Ich wunderte mich, weil mir mein Verhalten nicht besonders vorkam. 

Vielleicht liegt meine Geduld daran, dass ich sehr offen dafür bin, mein Kind zu verstehen und Situationen mit ihren Augen zu sehen. Gerade auch dann, wenn es nicht nach meinen Vorstellungen läuft.

Zum Beispiel hat meine Tochter seit einigen Wochen das Spucken für sich entdeckt.

Das ist einerseits prima, weil es dem Zähneputzen und anschließendem Ausspucken nochmal einen neuen Ansporn gibt, andererseits wahnsinnig lästig. So zwei bis drei Mal am Tag hat sie dann ihre Minuten, in denen sie spucken WILL, auf den Boden, auf die Couch, an Mamas Hose, wohin auch immer. So richtig begeistert bin ich davon denkbar nicht. Ich sage ihr immer wieder, dass ich das nicht mag, verweise sie darauf, z.B. in die Badewanne zu spucken oder eine Schale zu nehmen. Manchmal klappt das. Aber das Spucken ist noch zu neu, zu aufregend, und dann spuck sie trotzdem auf das Laminat. Zweimal. Dreimal. Ich könnte schimpfen. Ich könnte drohen und sie einschüchtern. — Manchmal schnaube ich schon etwas genervter, was deutlich genug für unsere Verhältnisse ist. Oft belasse ich es aber bei dem Hinweis, dass ich das nicht schön finde, wische es weg und wir können dann weitermachen, mit was auch immer wir grad tun.

Ich verrate dir den Grund: Es ist nicht so, dass es mir total egal ist, wenn sie auf den Boden spuckt, überhaupt nicht, aber ich nehme AUCH die Perspektive meines Kindes wahr. Das Spucken ist wahnsinnig spannend. Wir haben schon darüber geredet. Statt zu schimpfen, als es mir zu weit ging, habe ich mich nämlich vor ein paar Tagen zu ihr gehockt und sie gefragt, was daran spannend für sie ist. Sie antwortete »Das Boden bamm[fallen] Guck!« Und dann zeigte sie mir, dass sie es verwischen kann. »Findest du es interessant, wenn deine Spucke auf den Boden fällt?«, fragte ich. Nana nickte: »Das ist lustig.« Sie spuckte nochmal, zeigte darauf und kicherte. Es ist ein Spiel. Es ist spannend. Es ist Fühlen. Erfahren. Lernen.

Ich nahm daraus drei Dinge mit: 1) Meine Tochter will mich NICHT verärgern. Sie hat etwas entdeckt, was ihr Spaß macht. Sie will Spielen. Sie will mich NICHT provozieren, sondern zum Spielen und Entdecken auffordern. — 2) Anders als ich, sieht sie in ihrer Spucke überhaupt nichts Ekelhaftes, sondern eine klasse Entdeckung!3) Es ist ihr gerade wichtig. Diese neue Sache bedeutet ihr eine Menge, und jeder Kampf dagegen wird uns einander nicht nah bringen, weil ich dann übergehe, was das Spucken FÜR SIE bedeutet.

Ich habe entschieden, nicht zu Kämpfen. Etwas Spucke auf dem Boden oder an meiner Jogginghose ist es nicht wert. Es ist kein dringendes Vergehen, es ist kein Eingriff notwendig. Ähnlich wie beim Hauen und Beißen, über das ich HIER bereits schrieb, sage ich, -deutlich aber gewaltfrei- was mich stört, schütze gegebenenfalls, was ich schützenswert erachte, zeige Alternativen und mache ansonsten keine große Sache daraus.

Bei meinem Mann, den das Spucken deutlich mehr stört als mich, und der erwartet, dass sie aufhört, wenn er das verlangt, beobachte ich übrigens, dass Nana viel exzessiver spuckt, als bei mir. Die heftige Gegenreaktion stachelt sie eher noch dazu an, weiterzumachen, als aufzuhören. In solchen und ähnlichen Dingen zeigt sich mir immer wieder: Druck erzeugt Gegendruck. (Versuchte) Erziehung erzeugt kindliche Gegenwehr.

Ich bin ehrlich froh, über jeden Teil Erziehung, jeden Druck, den ich loslassen kann: Je entspannter wir in Situationen hineingehen, desto entspannter nehmen wir sie auch wahr.

Entspanntes Familienleben

entspanntes familienleben | Pin Unverbogen Kind SeinMein Schlüssel für ein entspanntes Familienleben ist also, dass ich nicht in den Kampfmodus gehe. Ich erwarte keinen Gehorsam, denn ich sehe in Nana kein unfertiges, irgendwie erziehungsbedürftiges Projekt, sondern einen kleinen Menschen, der gerade seine beste Version von sich ist. Alles was sie tut, tut sie aus einem Grund, der FÜR SIE gerade von irgendeiner Bedeutung ist. Und sei es »nur spielen« zu wollen: Spielen ist essentiell im Leben eines Kindes! Es gibt vermutlich gar keinen wichtigeren Grund!

Ich kann nur mutmaßen, dass mein Verständnis von ihrem Kindsein dazu beiträgt, dass Nana selber bereits ziemlich ausgeglichen ist, und wir hier wenige eskalierende Konflikte haben. Vielleicht spiegelt sie die ruhige Art, ohne ständigen Druck, frei von Erziehung und Kämpfen.

Jedenfalls reagiert Nana auf Erziehung, die manchmal durchkommt, auf der anderen Seite sehr stark.

DAS sind die Momente, in denen es dann doch anstrengend ist, in denen sie wütet und sich wehrt, gegen die Erziehung, gegen mich. Wenn ich mir nun vorstelle, ich würde IMMER erziehen, ganz selbstverständlich – nicht bloß in schwachen Momenten, wenn mein inneres Kind anklopft, gesehen werden will und Erwartungen stellt –, dann stelle ich mir das tatsächlich auf Dauer wahnsinnig kräfteraubend vor. Für uns alle!

Aus Dem Kampf Aussteigen – Entspannung Zulassen

Ein anderes Beispiel. Nana sagt im Moment immer mal wieder, dass sie etwas vergessen hat und nochmal zurückmuss. Am häufigsten kommt das vor, wenn wir vom Kleingarten nach Hause wollen. Als das zum ersten Mal passiert ist, bin ich zweimal geduldig mit zurück spaziert, beim dritten Mal meldete sich die Erziehung in mir, als das Kind kichernd zurücklief, obwohl ich es bat, bei mir zu bleiben. Ich ERWARTETE, dass Nana mitkam, ohne Widerworte, ohne nochmal zurückgehen. Ohne dieses Grinsen. Egal, ob wir die Zeit dazu hatten. Egal, ob es eigentlich nichts ausmachte, noch etwas mehr zu trödeln. — Ich rief sie, der Ton wurde härter. Ich lief ihr nach und orderte sie zurück. Mir lag es auf der Zunge, ihr zu drohen, dass ich sonst alleine gehe, kriegte gerade so die Kurve und sagte nur, dass ich sie nicht hier alleine lassen will und sie jetzt bitte kommen soll. Sie kam dann auch, aber eigentlich nur, weil Papa in der Zwischenzeit schon alleine vorgegangen war.

Wir kamen irgendwie zuhause an, aber es fühlte sich nicht richtig an. Es war anstrengend gewesen und in meinem Kopf formte sich der beängstigende Gedanke, dass es hoffentlich nicht wieder passieren würde. Ich fragte mich, ob ich sie dann einfach hochnehmen und wegtragen würde. Ich stresste mich mit Eventualitäten. Genau: ICH stresste mich. Nicht mein Kind. ICH wollte, und war nicht kompromissbereit. ICH erwartete.

Und dann passierte es tatsächlich wieder.

Wir gingen also auf Nanas Wunsch nochmal zurück zum Garten, und als wir wieder loswollten, fragte ich sie diesmal gleich, ob noch etwas fehlte und kündigte ihr an, nicht nochmal zurück kommen zu wollen. Sie holte noch eine Figur aus dem Sandkasten, dann bejahte sie, dass wir gehen konnten. — Auf halbem Weg wollte Nana »wieder was holen«. Sie stiefelte einfach los, und in mir kochte der anerzogene Impuls hoch, sie zu holen, ihr deutlich zu sagen, dass wir jetzt weitergehen und MICH ihr gegenüber durchzusetzen. Ein trennender Gedanke.

Nana lief mit rückversichernden Blicken zu mir Schritt für Schritt weiter.

Atmen.

Und dann fragte ich mich, WARUM ich wütend bin, und was ich für einen Erfolg erwartete, wenn ich kämpfte. Ich ließ los und wandte mich meinem Kind zu. Ich fragte Nana, was sie noch vergessen hat. Sie überlegte: »Das und Das und Das.« Schließlich sagte sie, sie wollte Blumen holen. »Du willst noch nicht nach Hause gehen, habe ich Recht?«, schlussfolgerte ich. »Schau mal, ich will nicht mehr zurück zum Garten laufen, aber du kannst dich hier noch umschauen. Ich warte, bis du fertig bist, okay?« Ich setzte mich auf den Boden. Nana lief noch ein paar Schritte weiter, zog ein paar Blätter von der Hecke und pflückte Blumen, schließlich kam sie zufrieden mit ihren Fundstücken zurück. Die Zeit nutzte ich, um meine Emails am Handy zu überprüfen. Schließlich konnten wir den Rest des Weges nach Hause laufen, diesmal ohne ein Gefühl von Anstrengung und Frust.

Eigene Erfahrungen | Unverbogen Kind Sein ZitatIch bin aus dem Kampf ausgestiegen. Ich habe Entspannung zugelassen, indem ich der Sache die Möglichkeit gegeben habe, zu passieren.

Übrigens OHNE dabei meinen Wunsch, nicht mehr zurückzugehen, zu übergehen. Wir sind nicht zurück zum Garten gegangen, ich bin gar nicht erst mit ihr mitgelaufen. — An einer befahrenen Straße wäre das natürlich nicht auf dieselbe Art möglich! Aber: Genau darum geht es MIR bei einem bindungs- und bedürfnisorientierten Zusammenleben: Die Lösung ist nicht universell, sie ist immer individuell und situativ.

In einer anderen Situation, hätte ich Nana vielleicht doch hochgenommen, sie weggetragen und dabei ihre Wut und ihren Frust begleitet. In solchen Situationen bin ich mir aber in der Regel sehr klar über das, was ich tue. Es hat dann einen notwendigen Grund.

Immer dann, wenn ich fühle, dass eine Situation mich bedrückt, so wie diese, die ich als anstrengend und trennend empfunden habe, ist das für mich ein deutliches Warnsignal, dass der Eingriff viel mehr Übergriff als Notwendigkeit war. Dann überlege ICH mir bessere Lösungen. Lösungen, die uns nicht länger zu Ringgegnern machen. — Manchmal finden sich solche Lösungen schnell, manchmal dauert das. Oft bringt es schon Entspannung, auf dem Weg zu sein, eine Lösung zu finden. Ich habe das Gefühl, dass Nana das merkt.

Du bist deines Glückes Schmied

Ich bin mir ziemlich sicher, dass wir viele Situationen entspannter angehen, weil wir durch unsere erziehungsfreie Haltung weniger, idealerweise keine Erwartungen an ein »funktionierendes Kind« haben, als erziehende Eltern. Am Esstisch verfallen wir nicht in Ermahnungen, weil nicht mit dem Essen gespielt werden und sitzen geblieben werden soll. Es gibt auch keine Diskussionen, weil sie vor dem Essen kein Bonbon dürfte. Wenn sie sich die Schuhe nicht anziehen will, dann packe ich sie halt ein, und wir gehen einfach ohne los.

Es ist nicht so, dass ich damit NUR meinem Kind den Druck nehme: Ich nehme ihn auch mir. Ich lasse solche typischen Konfliktsituationen gar nicht zum Kampfschauplatz werden.

Noch was: Der Grund für unser entspanntes Familienleben ist dabei nicht, dass wir NIE Konflikte hätten oder mein Kind NIE schreit. So ist das nicht. Es kommt alleine daher, WIE WIR unserem Familienleben und unserem Kind gegenüber eingestellt sind.

Ich empfinde mein Kind nicht als anstrengend. Ich suche keine Schuld bei ihr, wenn es mies läuft. Ich schaue auf MICH.

In dem Sprichwort »Jeder ist seines Glückes Schmied« liegt für mich viel Wahres: ICH -und NUR ICH- bin verantwortlich für mein Empfinden, für meinen Umgang mit Situationen. Ich kann mich entscheiden, ob ich kämpfe oder annehme und offen für Lösungen werde. Ob ich Gehorsam erwarte oder Kompromisse suche und bereit bin, dafür auch MEINE Erwartungen herunterzuschrauben. Ob ich Druck ausübe oder aus dem Kampf aussteige.

Es kann nicht die Verantwortung eines Kleinkindes sein, den Familienfrieden zu tragen. Ein entspanntes Familienleben steht und fällt mit den Reaktionen und Emotionen der Eltern, NICHT mit denen des Kindes, jedenfalls nicht in der Altersgruppe, von der ich hier schreiben kann.

Also entscheide ich mich für eine gesunde Portion »was soll’s«, etwas Humor und ein gigantisches Repertoire an Vertrauen in mein Kind, und stecke mir lieber selber vorm Mittag noch ein Schokobonbon in den Mund, dass meine Tochter mir glücklich mitbringt, als sie ihres verputzt, statt es ihr aus Prinzip zu verbieten, und in einen Ringkampf zu steigen, der am Ende des Tages für uns beide nicht gut ausgehen kann. Xx Fiona

4 Kommentare

  • Melanie

    Vielen Dank für diesen tollen Beitrag.
    Lange schon überlege ich mir, wie ich es stressfreien mit meinen 2 Jungs angehen kann.
    Werde es ab sofort so ausprobieren.

  • Melanie

    Schon lange überlege ich, wie ich meinen beiden Jungs mehr auf Augenhöhe begegnen kann.
    Dein Beitrag hat mir sehr geholfen.
    Danke 😊

  • Fraeulein Wunderbar

    Ich finde deine einleitenden Worte (wiedermal) sehr sehr toll!!!
    Wir Mamis urteilen oft so schnell und am härtesten meist über uns selbst. Dann Blogbeiträge ohne Zeigefinger zu lesen tut gut ☺
    Alles Liebe

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